Volocopter

Wie das deutsche Start-up Flugtaxis in die Städte bringen will

Volocopter-Mitgründer Alexander Zosel im Interview
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Volocopter-Mitgründer Alexander Zosel im Interview
Das Start-up Volocopter aus Bruchsal hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Mobilität der Zukunft zu gestalten - und zwar mit fliegenden Taxis. Also quasi ein Uber für die Luft. Im Video-Interview mit HORIZONT Online und Diconium erklärt Volocopter-Mitgründer Alexander Zosel die Pläne des aufstrebenden Unternehmens: "Unser Ziel ist es, in zehn Jahren in 25 Mega-Städten dieser Welt Flugtaxi-Strecken zu etablieren."
Beim Volocopter handelt es sich um ein senkrecht startendes, elektrisch betriebenes und autonom fliegendes Lufttaxi, das vor allem für Kurzstrecken geeignet ist. Anders als der deutsche Wettbewerber Lilium, der es mit seinen Fliegern vor allem auf die Langstrecke abgesehen hat. Zosel sieht den Volocopter künftig als Teil des öffentlichen Nahverkehrs. "Der Volocopter wird ein Verkehrsmittel sein, das für jedermann nutzbar ist", sagt er im Interview am Rande des Web Summits in Lissabon.
Volocopter will den Traum vom Fliegen für Jedermann realisieren.
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Volocopter will den Traum vom Fliegen für Jedermann realisieren.
Noch fehlt dem Gerät hierzulande die Zulassung, im nächsten Jahr will das Start-up dann im Stadtstaat Singapur angreifen. Laut Zosel plant Volocopter, dort ein erstes Büro zu eröffnen und die ersten Flugtests vorzunehmen. Als Zielgruppen der Zukunft hat Zosel sowohl Dienstreisende, als auch Pendler und Touristen im Visier. ron


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