Übernahme

Facebook schnappt sich Thüringer Video-Start-up Fayteq

Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der F8
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Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf der F8
Facebook hat sich das Thüringer Video-Startup Fayteq geschnappt. Die Technologie des jungen Unternehmens könnte zum Videoservice Watch des Social-Network-Riesen passen.
Am Mittwoch hatte Facebook mit Watch einen neuen Videodienst angekündigt. Die zunehmende Fokussierung des Social-Network-Riesen auf Videoinhalte zeigt sich auch in der jüngsten Übernahme. Facebook kauft das Thüringer Startup Fayteq, das sich mit seinem sogenannten Diminished-Reality-System auf das Entfernen von Gegenständen aus Live-Videos spezialisiert hat – ideal, um etwa andere Werbung in identischen Videoinhalten zu platzieren, wie deutsche-startups.de berichtet


Das in Erfurt beheimatete und im Jahr 2011 als Ausgründung der Technischen Universität Ilmenau entstandene Unternehmen dürfte mit der Übernahme Geschichte sein. Auf der Fayteq-Website heißt es: „Unsere Produkte und Services können nicht mehr käuflich erworben werden“. Zuvor hatte Fayteq unter anderem ein Software-Plugin für Videoeditoren wie Adobe After Effects im Angebot gehabt, um damit Objekte in Videos zu manipulieren.

Facebook hat den Kauf von Fayteq mittlerweile gegenüber verschiedenen Medien bestätigt. Eine offizielle Mitteilung dazu gibt es aber derzeit ebenso wenig wie finanzielle Details zu der Transaktion. Facebook hatte kürzlich mit Source3 ein Content-Rechte-Startup und mit Ozlo ein KI-Startup erworben.


Fayteq soll laut Informationen auf dem Karrierenetzwerk Linkedin rund zehn Mitarbeiter haben. Geführt wurde das Startup laut deutsche-startups.de bisher von André Münnich, Jan Herling sowie Wolfgang Broll. Als Geldgeber traten bisher die bm|t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH sowie ein Business Angel-Konsortium um Cornelius Boersch in Erscheinung. bm|t hat den Fayteq-Exit schon auf seiner Website bestätigt, allerdings ohne (finanzielle) Details zu nennen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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