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Personalchefin Liane Hornsey tritt nach internen Vorwürfen zurück

Uber bleibt in den Schlagzeilen
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Die Personalchefin von Uber verlässt den Fahrdienst-Vermittler. Laut Medienberichten gab es zuvor interne Vorwürfe, sie sei Anschuldigungen von Rassendiskriminierung bei der Firma nicht ausreichend nachgegangen. Ein anonymer Mitarbeiter habe damit gedroht, mit seiner Kritik am Unternehmen an die Öffentlichkeit zu gehen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Mittwoch.
Liane Hornsey war im Januar 2017 zur Personalchefin ernannt worden, noch in der Zeit des vorherigen Firmenlenkers Travis Kalanick, unter dem Uber von einem Skandal in den nächsten tappte. Weder Uber-Chef Dara Khosrowshahi noch Hornsey selbst nannten in von US-Medien veröffentlichten E-Mails Gründe für ihren Rücktritt.

Khosrowshahi war es in den vergangenen Monaten gelungen, das Image des oft heftig kritisierten Start-ups zu stabilisieren. Kalanick war vor einem Jahr von besorgten Investoren aus dem Chefposten gedrängt worden, unter anderem nach Vorwürfen, bei Uber gehörten Diskriminierung und Sexismus zum Alltag. Zu den Aufgaben von Hornsey gehörte es, diesen Anschuldigungen nachzugehen und die Maßnahmen Khosrowshahis für eine bessere Unternehmenskultur umzusetzen. dpa

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