The Hundert

Diese 10 deutschen Tech-Start-ups sollte man kennen

Kinexon will den Sport smarter machen
© Louisa Summer
Kinexon will den Sport smarter machen
In Deutschland tummeln sich zahlreiche vielversprechenden Start-ups - und das in den unterschiedlichsten Branchen. In der aktuellen Ausgabe von "The Hundert" hat der Berliner Verlag NKF Media nun die 100 innovativsten Start-ups der Nation gewählt und porträtiert. HORIZONT Online zeigt eine Auswahl der spannendsten Jungunternehmen aus dieser Liste.

Kinexon

Kinexon will den Sport smarter machen
© Louisa Summer
Kinexon will den Sport smarter machen
Kinexon hat ein System aus Sensoren und Analysesoftware entwickelt, das in Echtzeit zentimetergenau Position und Bewegung von Sportlern oder Maschinen und Menschen in der Fabrik bestimmt und analysiert. Die Sportteams tragen Sensoren zum Beispiel in speziellen Shirts. In Deutschland gehören unter anderem der VfB Stuttgart und der FC Ingolstadt zu den Kunden von Kinexon.


Bereich: IoT
Standort: München
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 130
Finanzierung: nicht veröffentlicht

Solvemate

Helfen bei der digitalen Kundenbetreuung: die Gründer des Start-ups Solvemate
© Robert Rieger
Helfen bei der digitalen Kundenbetreuung: die Gründer des Start-ups Solvemate
Solvemate bietet ein Chat-Tool für die digitale Kundenbetreuung an. Die Technologie des Start-ups zeigt sich beispielsweise auf der Webseiten der Berliner Sparkasse: Ein Chat-Fenster poppt auf und ein digitaler Assistent führt den Kunden Schritt für Schritt zu den gewünscghten Informationen.

Bereich: Customer Support Automation
Standort: Berlin
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 30
Finanzierung: nicht veröffentlicht

Opinary

Umfragen in redaktionellen Umfeldern - das ist das Geschäftsmodell der Opinary-Macher
© Nils Lucas
Umfragen in redaktionellen Umfeldern - das ist das Geschäftsmodell der Opinary-Macher
Opinary bietet ein Umfrage-Tool an, mit der Publisher  im Umfeld redaktioneller Artikel die Meinung der User abfragen können. Dabei werden die Nutzer beispielsweise gefragt: "Wie fanden Sie den Schweizer Tatort?" Nach der Abstimmung wird sichtbar, wie sich die anderen Leser des Artikels geäußert haben. Die Opinary-Macher versprechen den Medien aktivere und loyalere Nutzer und den Werbungtreibenden bessere Konvertierungsraten.


Bereich: Media
Standort: Berlin
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 48
Finanzierung: 4 Millionen Euro

Pace

Die Pace-Gründer machen aus jedem normalen Auto ein Smartcar
© Louisa Summer
Die Pace-Gründer machen aus jedem normalen Auto ein Smartcar
Das Start-up Pace macht aus normalen Fahrzeugen ein Smartcar. Seit diesem Jahr wird die Technologie der Karslruher von den ersten Herstellern direkt in die Steuergeräte ihrer Autos integriert. Angeboten werden dann beispielsweise Funktionen wie ein automatischer Notruf, ein elektronisches Fahrtenbuch, das Auslesen und Erklären von Fehlercodes und der Performance Monitor mit Echtzeitdaten aus dem Inneren des Autos.

Bereich: IoT
Standort: Karslruhe
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 35
Finanzierung: nicht veröffentlicht

Die Jury
Die Start-ups aus "The Hundert" wurden aus einer 42-köpfige Expertenjury ausgewählt, darunter Investoren wie Andreas Winiarski (EarlyBird), Chiara
Sommer (Intel Capital) und Frank Thelen (Freigeist Capital), Gründer wie Oliver Samwer (Rocket Internet) und Jochen Engert (Flixbus) sowie dem HORIZONT-Online-Redakteur Giuseppe Rondinella.

Wingu

Wingu bezeichnet sich selbst als "Proximity-Plattform"
© Maximilian Probst
Wingu bezeichnet sich selbst als "Proximity-Plattform"
Wingu bietet eine Technologie an, mit der Unternehmen ihre Nachrichten in einer definierten lokalen Umgebung ausspielen können - etwa über Beacon, Nearfield-Communication (NFC) oder RFID-Chips. Das Start-up bezeichnet sich daher als "Proximity-Plattform" und hat sowohl den Deutschen Digital-Award 2017 als auch den Deutschen Design Award 2018 gewonnen.

Bereich: Platform as a service
Standort: Hamburg
Gründungsjahr: 2016
Mitarbeiter: 18
Finanzierung: 2 Millionen Euro

MotionTag

Die MotionTag-Macher wollen den Nahverkehr einfacher gestalten
© Robert Rieger
Die MotionTag-Macher wollen den Nahverkehr einfacher gestalten
MotionTag will gegen den Tarifdschungel beim Ticketkauf vorgehen und bietet dafür ein virtuelles und tarifgebietsübergreifendes Ticket an. Es soll die Reise mit dem ÖPNV für den Endverbraucher deutlich vereinfachen und den Betreibern nützliche Bewegungsdaten der Kunden liefern.

Bereich: Software as a service
Standort: Potsdam
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 22
Finanzierung: 1,35 Millionen Euro

The Hundert
Das Heft erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren und ist auf der The Hundert-Webseite, auf Events, in Coworking Spaces, bei zahlreichen Partnern deutschlandweit und auch auf Amazon erhältlich.

Mesaic

Mesaic setzt auf das Thema Messenger
© Maximilian Probst
Mesaic setzt auf das Thema Messenger
Mesaic hat sich auf die Fahnen geschrieben, mithilfe von Messenger-Technologien Unterhaltungen, Transaktionen, Services und direkte persönliche Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen so intuitiv, barrierefrei und nutzbringend wie möglich zu gestalten. Und zwar indem Whatsapp, iMessage oder Facebook-Messenger für die Kundenkommunikation genutzt werden.

Bereich: Platform as a service
Standort: Hamburg
Gründungsjahr: 2016
Mitarbeiter: 30
Finanzierung: 2,5 Millionen Euro

Buzzbird

Die Buzzbird-Gründer Felix Hummel und Andreas Türck.
© Luke Marshall
Die Buzzbird-Gründer Felix Hummel und Andreas Türck.
Influencer Marketing hat sich längst einen festen Platz im Marketing-Mix vieler Unternehmen gesichert. Der ehemalige Talkmaster Andreas Türck will mit seinem Start-up Buzzbird die Einbuchung von Influencer-Kampagnen für Werbungtreibende automatisieren.

Bereich: Marketing
Standort: Berlin
Gründungsjahr: 2016
Mitarbeiter: 25
Finanzierung: nicht veröffentlicht

OmniBot

Die Omnibot-Macher helfen bei der Chatbot-Entwicklung
© Maximilian Probst
Die Omnibot-Macher helfen bei der Chatbot-Entwicklung
Das Start-up OmniBot hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen bei der Entwicklung von Chatbots behilflich zu sein. SDafür bietet es eine eigene Plattform an, die bereits von großen Firmen wie Volkswagen und der Deutschen Telekom genutzt wird. Mit ihr lässt sich ein Sprachassistent oder Chatbot entwickeln, der dann beispielsweise im Callcenter eingesetzt werden kann.

Bereich: Conversational AI
Standort: Oldenburg
Gründungsjahr: 2014
Mitarbeiter: 35
Finanzierung: nicht veröffentlicht

Spaactor

Diese Jungs haben quasi die Suchmaschine für Audio-Inhalte erfunden
© Maximilian Probst
Diese Jungs haben quasi die Suchmaschine für Audio-Inhalte erfunden
Spaactor bietet quasi eine Suchmaschine für die Audio- und Video-Welt an. Denn noch immer ist es nicht gerade einfach, beispielsweise in Podcasts nach bestimmten Begriffen zu suchen. Die Suchmaschine von Spaactor will das ändern. Der ungewöhnliche Name ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen "speech" und "spectator".

Bereich: Media
Standort: Bremen
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 5
Finanzierung: nicht veröffentlicht

Zusammengestellt von Giuseppe Rondinella
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