Test in Frankfurt

Ikea-Kunden sollen Einkäufe per Smartphone selbst scannen und bezahlen

Ikea-Kunden sollen ihre Einkäufe selbst scannen
© Ikea
Ikea-Kunden sollen ihre Einkäufe selbst scannen
Lange Schlangen an den Kassen sollen in Ikea-Filialen der Vergangenheit angehören. In einer Frankfurter Filiale testet der schwedische Möbelriese seit dieser Woche einen neuen Dienst, mit dem Kunden ihre Einkäufe mit dem Smartphone selbst scannen und bezahlen sollen. Nerviges Anstehen ist dann nicht mehr notwendig. Für diesen Test hat sich Ikea mit dem Bonner Start-up Snabble zusammengetan.
Kassen, an denen Kunden ihre Einkäufe selbst scannen und bezahlen, sind im deutschen Einzelhandel längst keine Seltenheit mehr. Es gibt sie mittlerweile in den Läden von Rewe, Globus, Edeka, Kaufland und nicht zuletzt auch bei Ikea. Das schwedische Unternehmen will das Konzept nun aber weiter ausbauen und führt eine neue sogenannte Checkout-Funktion ein.
Dafür müssen sich Ikea-Kunden die Snabble-App auf ihr Smartphone herunterladen. Im Laden kann der Kunde mit dieser App dann seine Ware im Einkaufswagen scannen. Schließlich generiert die App am Ende des Einkaufs einen QR-Code, der an einer eigens dafür eingerichteten Express-Kasse nur noch an ein Terminal gehalten wird. So zumindest funktioniert der Test in der Frankfurter Filiale. Normalerweise ist das Snabble-System darauf ausgelegt, dass Nutzer direkt in der App bezahlen können - etwa per Paypal, Lastschrift oder Kreditkarte.


Das Start-up Snabble hat seinen Sitz in Bonn und arbeitet bereits mit anderen Einzelhandelsketten zusammen. Die Technologie wird unter anderem in einem Edeka-Markt in Mülheim an der Ruhr und einem Globus-Markt in Saarbrücken angewendet. Im Frankfurter Ikea-Store will man sie allerdings noch nicht permament einführen, sondern erst einmal testen, wie sich Snabble auf die Länge der Schlangen an den Kassen auswirkt. Wie lange der Test gehen soll ist nicht bekannt. ron
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