Technik-Messe

CES geht mit deutlich weniger Besuchern als üblich zu Ende

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Die CES war zwar weniger gut besucht als 2020, fand aber nicht mehr rein digital statt, wie im vergangenen Jahr
© IMAGO / Penta Press
Die CES war zwar weniger gut besucht als 2020, fand aber nicht mehr rein digital statt, wie im vergangenen Jahr
Zur Technik-Messe CES in Las Vegas sind in diesem Jahr rund vier Mal weniger Besucher:innen gekommen als beim letzten Event vor der Corona-Pandemie. Die Veranstalter sprachen nach dem Abschluss am Freitag (Ortszeit) von mehr als 40.000 Besucher:innen. Anfang 2020 waren noch gut 171.000 Teilnehmende in die Wüstenstadt gereist. Die CES 2021 war rein digital.
Für dieses Jahr hatte die amerikanische Branchenvereinigung CTA als Veranstalter auf ein großes Comeback gehofft - doch die Omikron-Variante durchkreuzte die Pläne. Auf der Zielgeraden sagten bekannte Aussteller wie Google, Amazon und General Motors ihren Messeauftritt ab und wichen zum Teil auf Online-Präsentationen aus.

So gab es am Stand des Elektronik-Riesen LG statt der üblichen Produkt-Vielfalt nur QR-Codes mit Links zu Online-Informationen zu sehen. In den üblicherweise engen Messehallen gab es diesmal viele Freiräume. Laut CTA kamen noch mehr als 2300 Aussteller nach Las Vegas. Vor zwei Jahren waren es gut 4400 gewesen.

Auch die Zahl der Journalisten sank deutlich auf rund 1800 von gut 6500 vor zwei Jahren. Die CES ist eine reine Fachveranstaltung für Brancheninsider und Medienvertreter.

Mit der Abwesenheit anderer bekannter Namen konnten verbliebene große Aussteller wie Sony, Samsung und Hyundai umso mehr Aufmerksamkeit für ihre Ankündigungen gewinnen.
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