Tech-Messe

5 CES-Gadgets, die kein Mensch braucht

Mit den Specdrums können Nutzer aus Farben Musik machen
© Screenshot Youtube
Mit den Specdrums können Nutzer aus Farben Musik machen
Auf der Technologiemesse CES in Las Vegas zeigen Unternehmen ihre neuen Produkte. Die meisten sind nützlich und bahnbrechend. Einige aber auch ziemlich verrückt und unnütz. HORIZONT Online zeigt eine Auswahl der CES-Gadgets, die kein Mensch braucht.

1.

The Wall

Samsung verkauft jetzt auch Mauern. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern auf der CES den 146 Zoll großen Fernseher mit dem einschüchternden Namen "The Wall" gezeigt. Der Bildschirm des Riesenfernsehers wird aus quadratischen Kacheln zusammengesetzt. Nun kommen die Südkoreaner mit einer noch größeren Version um die Ecke. Die Bilddiagonale misst nun gute fünfeinhalb Meter. Barney Stinson aus "How I Met Your Mother" kann da nur müde lächeln.


2.

Foldimate

Das Waschen und Trocknen von Wäsche überlassen wir bereits seit Jahren den Maschinen. Das Zusammenfalten ist derweil noch in Menschenhand. Noch. Mit dem Foldimate des gleichnamigen Start-ups soll sich das ändern. Das 1,25 Meter hohe Gerät legt Shirts, Hosen oder Unterwäsche ganz von allein zusammen und stapelt sie zu einem handlichen Turm auf. Wer sich diese Aufgabe tatsächlich von einer Maschine abnehmen lassen will, muss allerdings etwa 1000 US-Dollar auf den Tisch legen.

3.

LavvieBot

Die Firma PurrSong zeigt sich auf der CES in Las Vegas doch tatsächlich mit einer Maschine, die den Besitzer per Smartphone-Push benachrichtigt, wenn die Katze ihr Geschäft erledigt hat. Kein Witz! "LavvieBot" nennt sich das Gerät, in das die Katze steigen soll, sobald ihr die Natur kommt. Danach beseitigt das Gerät die Hinterlassenschaften und füllt sich automatisch wieder mit Katzenstreu auf. Den Müllbeutel nach draußen bringen muss man aber noch selbst.


4.

Specdrums

Wenn sich dieses Produkt im Massenmarkt durchsetzt, müssen wir uns an Menschen im Stadtbild gewöhnen, die mit ihren Zeigefingern mehr oder weniger unkontrolliert an Gegenständen tippen. Das Unternehmen Sphero zeigt auf der CES die sogenannten Specdrums - smarte Ringe, die aus Fingertipps auf Farben Musik erstellen. In einer App können große und kleine Kinder aus Hunderten von Instrumenten, Loops und Sounds wählen. Lustige Idee, aber mehr auch nicht.

5.

Kohlers smarte Toilette

Wenn das stille Örtchen zur vollvernetzten Wellness-Oase werden soll: Der Hersteller Kohler präsentiert auf der CES eine smarte Toilette, die auf den Namen "Numi 2.0" hört und nichts anderes ist als ein Hightech-Klo. Die Schüssel bietet personalisierte Reinigungs- und Trocknerfunktionen an und kommt mit eingebauten Lautsprechern. Natürlich ist Amazons Sprachassistentin Alexa integriert, falls man mal keine Hand frei hat. Für hartgesottene Tech-Nerds interessant, für die allermeisten anderen wäre der Kauf allerdings ein Griff ins Klo.

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