Nach Verbannung auf Twitter

Donald Trump plant Rückkehr in soziale Medien - mit eigener Plattform

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Donald Trump will sich mit einer eigenen Plattform in den sozialen Netzwerken zurückmelden - und die soll natürlich groß werden
© Gerd Altmann auf Pixabay
Donald Trump will sich mit einer eigenen Plattform in den sozialen Netzwerken zurückmelden - und die soll natürlich groß werden
Der von Twitter verbannte frühere US-Präsident Donald Trump will nach Angaben seines Vertrauten Jason Miller mit einer eigenen Plattform in die sozialen Medien zurückkehren. Er rechne "wahrscheinlich in rund zwei bis drei Monaten" damit, sagte Miller - der Wahlkampfberater Trumps war - am Sonntag dem Sender Fox News. Und: "Diese neue Plattform wird groß sein."
Er gehe davon aus, dass Dutzende Millionen Menschen Trump dann wieder auf seinem neuen Kanal folgen würden. Miller äußerte sich nicht zu Details. Er sagte aber, Trump habe in seinem Feriendomizil Mar-a-Lago in Florida intensive Treffen mit verschiedenen Teams wegen des Vorhabens. Trump folgten auf Twitter mehr als 88 Millionen Menschen. Das Unternehmen verkündete im Januar, Trump wegen des "Risikos einer weiteren Anstiftung zur Gewalt" dauerhaft zu sperren. Zuvor hatten Trump-Anhänger das Kapitol in Washington gestürmt, um gegen das Ergebnis der Wahl zu protestieren, die Trump verloren hatte. Trump wurde vorgeworfen, den Mob aufgestachelt zu haben. Der Republikaner hatte die Twitter-Sperre als eine Verschwörung von Mitarbeitern des Unternehmens mit Demokraten und "radikalen Linken" dargestellt, die darauf abzielte, ihn zum Schweigen zu bringen. Belege für seine Anschuldigung legte er nicht vor. 

Trump hatte bereits nach der Twitter-Sperre im Januar ankündigt, man sei mit mehreren anderen Webseiten in Verhandlung und ziehe auch den Aufbau einer eigenen Plattform in Betracht. Konkrete Ergebnisse sind seitdem nicht bekannt geworden. dpa
1 Kommentar

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  1. Andie Moepse
    Erstellt 24. März 2021 13:03 | Permanent-Link

    Wird ja interessant zu sehen auf welcher PLATTFORM er meint das ganze machen zu können. Denn wenn als mobile App und die Inhalte wieder auf das gleiche hinauslaufen—und das werden sie zweifelsfrei—dann nehmen Apple und Google auch DIE App aus ihren respektiven Stores. Das ganze KANN also gar nichts werden.

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