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Wie Unternehmen und Start-ups voneinander profitieren können

Start-up-Gründer
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Start-up-Gründer
Kann man sich nicht ausdenken: Japans neuer Minister für IT-Sicherheit, Yoshitaka Sakurada, hat zugegeben, noch nie in seinem Leben einen Computer benutzt zu haben. Auch mit USB-Sticks kann er offenbar nichts anfangen. Bei unseren Tech-News der Woche würde Sakurada vermutlich nur noch Bahnhof verstehen. Aber für ihn sind sie ja auch nicht gedacht. Euch viel Spaß bei der Lektüre!
Deutsche Unternehmen tun sich noch immer schwer, mit Start-ups zusammenzuarbeiten. Dieses Problem spielt auch beim NKF Summit, der gestern im Berliner Radialsystem V veranstaltet wurde, eine zentrale Rolle. Das Thema taucht in zahlreichen Programmpunkten immer wieder auf. Eine, die beide Seiten kennt, ist Happy-Rebels-Gründerin Miriam Mertens. Auf dem KNF Summit spricht sie eine klare Forderung an die Branche aus: Partnerschaften allein reichen nicht aus. Vielmehr muss es  einem Umdenken in den Köpfen aller Mitarbeiter geben. Was sie damit meint, und wie Unternehmen und Start-ups konkret voneinander profitieren können, das haben wir bei einem Besuch auf dem NKF Summit für euch aufgeschrieben.


Facebook macht sich weiter im Terrain von Linkedin breit: Nachdem das soziale Netzwerk vor einigen Monaten damit begonnen hat, die Bewerbung auf Stellenanzeigen zu ermöglichen, startet das Unternehmen nun die Weiterbildungs-Plattform "Learn with Facebook" - und die soll vor allem Marketer anlocken. Immer mehr Arbeitnehmer lassen sich ihre privaten Online-Bestellungen an den Arbeitsplatz liefern. Das Start-up Pakadoo hat sich diesen Trend zu Nutze gemacht und eine Plattform gebaut, die aus dem Büro kurzerhand eine Paketstation macht. Unser Start-up der Woche. RTL 2 hat sich mit dem Tech-Giganten Microsoft zusammengetan, um die rund 300 Arbeitsplätze im Unternehmen digital zu vernetzen. Der TV-Sender greift künftig auf das komplette Paket aus der Microsoft Cloud zurück und will so beispielsweise Teamarbeit über mehrere Standorte hinweg etablieren. Es gibt wohl kaum ein Thema, über das die deutsche Wirtschaft - auch die Werbewirtschaft - in den vergangenen Monaten so leidenschaftlich diskutierte wie über die Blockchain. Doch konkret mit dem Thema beschäftigen wollen sich bislang nur die wenigsten, wie eine aktuelle Studie zeigt.
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