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Uber nimmt Kurs auf die Börse, wächst aber langsamer

Der Fahrdienst-Vermittler Uber darf nicht mehr in London ran.
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Der Fahrdienst-Vermittler Uber darf nicht mehr in London ran.
Uber hat am Donnerstag seinen Börsenprospekt veröffentlicht. Daraus geht unter anderem hervor, dass der Fahrdienstvermittler in seinem Kerngeschäft zuletzt kaum noch gewachsen ist. Der Börsengang soll rund zehn Milliarden Dollar in die Kasse des Unternehmens spülen. Mehr zu den Plänen von Uber und weitere News lesen Sie in unseren Tech-News der Woche.
# Der Fahrdienst-Vermittler Uber stellt die Weichen für einen der größten Börsengänge seit Jahren. Das Unternehmen will seine Aktien an der New York Stock Exchange unter dem Tickerkürzel "UBER" listen lassen, wie aus dem am Donnerstag nach US-Börsenschluss veröffentlichten Wertpapierprospekt hervorgeht. Uber war über Jahre für aggressives Wachstum bekannt. Die Zahlen zum Börsengang zeigen nun, dass das Kerngeschäft mit der Vermittlung von Fahrdiensten zuletzt kaum gewachsen ist. Der Antrag enthält die Ergebnisse der vergangenen Geschäftsjahre: Uber steigerte den Umsatz 2018 im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar und machte einen Nettogewinn von knapp einer Milliarde Dollar. 


Im E-Commerce werden große Plattformen wie Amazon, Otto, Zalando und AboutYou immer wichtiger für den Vertrieb. Kaum eine Marke, die es sich leisten kann, dort nicht ihre Produkte anzubieten. Hier kommt das Start-up Heyconnect ins Spiel. Die Hamburger kümmern sich im Auftrag von Händlern um eben diese Marktplatz-Integration. Wenn es um das Bezahlen via Smartphone geht, scheinen die deutschen Verbraucher ihre anfängliche Skepsis ein Stück weit verloren zu haben. Diesen Schluss lassen zumindest die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC zu. Vor mehr als einem Jahr hatten Ikea und Sonos eine Partnerschaft bekannt gegeben, jetzt haben die beiden Unternehmen in Mailand die ersten gemeinsamen Produkte vorgestellt: unter anderem eine Tischleuchte, die gleichzeitig als Lautsprecher genutzt werden kann. Gefährdet Künstliche Intelligenz zahlreiche Jobs - vor allem in der Marketingbranche? Nein, glaubt der neue Adobe-Deutschlandchef Christoph Kull. Im HORIZONT Podcast will der Manager mit dem oft bemühten Vorurteil aufräumen, dass KI viele Menschen arbeitslos macht.
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