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Der Wettstreit um den AR-Shopping-Thron ist ausgebrochen

Facebooks AR-Werbetool wird unter anderem von der Marke Michael Kohrs verwendet
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Facebooks AR-Werbetool wird unter anderem von der Marke Michael Kohrs verwendet
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Facebook versus Snapchat, KI versus Menschen, Apple versus Google und Amazon: Konflikte und Streitigkeiten spielen diese Woche in unserem Tech-Newsletter eine große Rolle. Viel Spaß beim Lesen!
Wer im Netz auf Einkaufstour geht, kennt das Problem: Bei Produktbildern weiß man nie so genau, ob die Ware tatsächlich liefert, was sie verspricht. Im besten Fall lassen sich die Darstellungen im Netz um 360 Grad drehen. Im schlimmsten Fall muss der bestellte Tisch, der farblich dann doch nicht in die Wohnung passen will, wieder zurückgeschickt werden. Augmented Reality (AR), so die Hoffnung der Händler, soll diese Ärgernisse künftig aus der Welt schaffen und durch seinen spielerischen Aspekt nebenbei Spaß beim Einkaufen machen. Aber weil immer mehr Internetnutzer - vor allem die jüngeren - in sozialen Netzwerken auf Shoppingtour gehen, drücken jetzt Facebook und Snapchat in Sachen AR-Shopping aufs Gaspedal und versuchen, sich gegenseitig mit Features zu übertrumpfen. Den jüngsten Aufschlag machte diese Woche Facebook mit seinen neuen AR-Ads. Der Wettstreit ist in vollem Gange.

Wer eine langsam ladende Seite hat, bekommt künftig auch im mobilen Google-Ranking Probleme. Doch was heißt das jetzt konkret für Seitenbetreiber? In unserer Reihe "Nerd Alert" liefern die Google-Manager John Mueller und Dominik Wöber eine detaillierte Checkliste. Zalando ersetzt 250 Marketing-Spezialisten durch KI. Tarek Müller, Chef des Wettbewerbers About You, hält diesen Schritt für "folgerichtig", wie er im HORIZONT Podcast sagt. Man dürfe aber nicht davon ausgehen, dass Marketing nur noch von Algorithmen gemacht werde. Wer hat noch nicht, wer will noch einen? Bis Ende des Jahres sind 100 Millionen smarte Lautsprecher im Einsatz, prophezeit Canalys. Mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Für Apples HomePod wird bis 2022 ein Marktanteil von zehn Prozent vorausgesagt. Weil er genervt war vom zeit- und nervraubenden Versandprozess seines Webshops, gründete Rob van den Heuvel das Start-up SendCloud. Die Firma wickelt den Versand für Onlineshops ab - und ist mittlerweile zu Europas größtem Versandtool avanciert. Unser Start-up der Woche.

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