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Auch Messenger werden die E-Mail nicht killen können

Stan Chudnovsky ist bei Facebook für den Messenger verantwortlich
© Koelnmesse
Stan Chudnovsky ist bei Facebook für den Messenger verantwortlich
Neue iPhones, zwei Tage Dmexco und noch mehr: Die vergangene Woche war ganz schön ereignisreich. Wir haben die wichtigsten Tech-Meldungen wieder für euch zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen und einen guten Start ins Wochenende!
Stan Chudnovsky ist bei Facebook für den Messenger verantwortlich
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Stan Chudnovsky ist bei Facebook für den Messenger verantwortlich
Angesichts der vielen Erfolgsmeldungen rund um die Facebook-Plattformen Whatsapp und vor allem Instagram fliegt der Facebook Messengers gefühlt ein wenig unter dem Radar. Zu Unrecht, wie aktuelle Zahlen zeigen: 1,3 Milliarden Nutzer, 200.000 Chatbots und 500 Milliarden verschickte Emojis im Jahr 2017 sprechen für sich. Kein Wunder also, dass auch immer mehr Unternehmen in diesen Kanal drängen. Stan Chudnovsky verantwortet die Entwicklung des Facebook Messengers als Head of Product seit vier Jahren und betonte gestern auf der Dmexco in Köln, dass die Anwendung vor allem bei Unternehmen immer häufiger Gefallen finden würde. Den Grund für diese Entwicklung fasst Chudnovsky in einem Satz zusammen: "Würden Sie lieber 10 Minuten in der Telefon-Warteschleife hängen oder 10 Minuten warten auf eine Antwort im Facebook Messenger?" Allerdings: Die E-Mail sei trotz Messenger-Boom auch in Zukunft nicht totzukriegen. Den Grund dafür und warum Chudnovsky den Vergleich mit WeChat scheut, gibt es hier zu lesen. Apple hat seine neuen iPhone-Modelle präsentiert - und verzichtet dabei auf große Innovationen. Das iPhone Xs hat eine unveränderte Bildschirm-Diagonale von 5,8 Zoll. Nun gibt es zusätzlich aber auch die größere Version iPhone Xs Max mit 6,5-Zoll-Display. Alle Neuerungen im Überblick. Als an vielen Ständen bereits mit Bier und Cocktails die ersten Parties eingeläutet wurden, ging es auf der Debate Stage auf der Dmexco noch einmal heiß her. Denn der KI-Experte Chris Boos traf sich zur Diskussion mit Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär. Die Gaming-Nerds von Rocket Beans machen längst kein Nischenprogramm mehr. Im HORIZONT Podcast erklärt Mitgründer und CEO Arno Heinisch, wie die Beans mit ihren Inhalten Geld verdienen - und warum die Morningshow erst um 10:30 Uhr startet. Noch gibt es keine Technologie auf dem Markt, die aus einer Hand und über alle Medienkanäle hinweg die Reichweite von Audio-Inhalten messen kann. Bis jetzt. Der Vermarkter RMS macht mit einer neuen DMP auch Smartspeaker-Traffic buchbar.


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