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So funktioniert Branded Content bei den Nerds von Rocket Beans

Rocket-Beans-Chef Arno Heinisch im HORIZONT Podcast
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Rocket-Beans-Chef Arno Heinisch im HORIZONT Podcast
Wenn man sich als Sender der Zielgruppe Nerd verschreibt, könnte man denken, es handelt sich um einen Nischenanbieter. Zumindest bei Rocket Beans kann davon allerdings keine Rede sein. 1,4 Millionen Stunden Videokonsum pro Woche und über 90 feste Mitarbeiter sprechen für einen der erfolgreichsten Jugendsender Deutschlands. Im HORIZONT Podcast erklärt Mitgründer und CEO Arno Heinisch, wie die Beans mit ihren Inhalten Geld verdienen - und warum die Morningshow erst um 10:30 Uhr startet.
Im Januar 2015 startete Heinisch gemeinsam mit Daniel Budiman, Nils Bomhoff, Etienne Gardé und Simon Krätschmer Rocket Beans TV - seitdem sendet der Kanal rund um die Uhr. Zunächst exklusiv auf Twitch verfügbar, gibt es den Nerd-Sender mittlerweile auch auf Youtube, Waipu TV und TV Plus. Mit Zattoo, Magin und Seven TV stehe man kurz vor dem Vertragsabschluss, so Heinisch während seines Vortrages bei den Best of Digital Marketing Days in München, der nun als Podcastfolge (Intro- und Outro-Produktion von Supreme Music) veröffentlicht wird.

Mit über 1,4 Millionen Stunden Videonutzung pro Woche und mehr als 90 festangestellten Mitarbeitern hat sich Rocket Beans in den vergangenen Jahren zu einem der einflussreichsten Produzenten Deutschlands im Bereich Gaming gemausert. Gesendet werden neben Let's Plays, Fußballmagazinen und Morningshows (die um 10:30 Uhr beginnen) auch immer häufiger Branded-Content-Formate - etwa mit Vodafone und Jägermeister.

Der Schlüssel zum Erfolg ist laut Heinisch Glaubwürdigkeit und Transparenz: "Alles, was uns interessiert, das gibt es auch auf dem Sender zu sehen. Ich glaube, das ist auch der Grund, weshalb Branded Content funktioniert. Die Zuschauer spüren, dass keine Moderatoren am Werk sind, die irgendetwas von den Coaching Cards ablesen sondern mit Leidenschaft bei der Sache sind."

Die klassische Werbepauseneinbuchung spielt eine eher untergeordnete Rolle. "Das ist ein bisschen frustrierend und enttäuschend, weil im Internet ganz andere TKPs gezahlt werden als im TV - eine ziemliche Unverschämtheit, wie wenig da übrig bleibt", so Heinisch. Außerdem setzen die Rocket Beans auf Product Placement, Format-Sponsoring und Content Marketing sowie auf die frewillige Finanzierung durch die Community - etwa über Abos bei Twitch und Youtube sowie über frewillige Spenden und Merchandise.

Wie die organische Markenintegration bei Rocket Beans genau funktioniert und welche Bedeutung Glaubwürdigkeit für das Programm der Gamer hat, das erzählt Heinisch in der neuen Folge des HORIZONT Podcast. Verfügbar ist er 
auf SoundcloudiTunesSpotify und Deezer. ron



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