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Uber will jetzt auch Lebensmittel liefern
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Uber will in Zukunft auch Lebensmittel liefern

Uber will jetzt auch Lebensmittel liefern
Uber verhandelt mit europäischen Supermarktketten über die Lebensmittellieferung. Vielleicht könnte das das Thema auch in Deutschland etwas forcieren.
von t3n Magazin Freitag, 02. August 2019
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Einigermaßen still geworden ist es um die Lieferung von Lebensmitteln und FMCG-Gütern an deutsche Haushalte. Vor zwei Jahren gab es etliche kleine und große Player, von Amazon über Rewe bis hin zu Myenso, die das sicherlich vorhandene Potenzial an Lebensmittelzustelldiensten auch in Deutschland unterstützen wollten. Konkrete Gespräche gibt es nach Meldungen der Nachrichtenagentur Bloomberg mit Großbritanniens zweitgrößtem Anbieter für Lebensmittel, der Sainsbury-Kette. In der Tat sind in Großbritannien etliche Anbieter von Amazon über Just Eat bis Deliveroo bereits erfolgreich.


Doch Sainsbury dürfte nicht der einzige potenzielle Partner sein, mit dem Uber derzeit spricht. Auch wenn die Lebensmittelzustellung nur eine Art Nebengeschäft oder Beifang ist und das Kerngeschäft bei Personentransporten bleiben wird, ist Uber eines der Unternehmen, die durch besondere Flexibilität überzeugen. Und es spricht grundsätzlich nichts dagegen, Zustellfahrten entsprechend vorzusehen und mit einzubauen, wenn das als Zusatzgeschäft passt.

„Wir sprechen derzeit mit einer Reihe der großen Supermärkte in ganz Europa“, heißt es jedenfalls von Seiten Ubers. Ein besonderes Momentum ergibt sich daraus, dass Amazon kürzlich 575 Millionen US-Dollar in Deliveroo investiert hat – und damit andere Transportunternehmen, die sich als potenzielle Partner der Lebensmittelwirtschaft eignen, in Zugzwang bringt. Eine solche Kooperation könnte es in der Tat auch deutschen Händlern ermöglichen, den logistischen Aufwand der Zustellung in den Griff zu bekommen. Denn gerade das ist eines der akuten Probleme der Lebensmittelhändler.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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