Drone Champions League

Sponsor McDonald's rekrutiert Gamer als Drohnenpiloten

Drohnenpiloten bei einem Rennen der Drone Champions League
© DCL
Drohnenpiloten bei einem Rennen der Drone Champions League
Im schweizerischen Skifahrer-Ort Laax findet Ende März zum ersten Mal ein Rennen der Drone-Champions-League (DCL) statt. Dabei messen sich die weltweit besten Piloten und jagen ihre Drohnen mit bis zu 140 Sachen durch den Parkour. DCL-Sponsor McDonald's macht zum Saisonauftakt nun mit einer Rekrutierungsaktion auf die Rennserie aufmerksam, bei der Hobbypoliten gegen die Profis antreten dürfen.
Drohnen-Enthusiasten haben seit heute die Möglichkeit, in der App "DCL - The Game" ihre virtuellen Pilotenfähigkeiten zu testen. Für die Teilnahme ist ein Aktivierungscode aus der McDonald's-App notwendig. Die acht besten Drohnenpiloten aus dem Mobile-Game werden anschließend nach Laax eingeladen, vier von ihnen dürfen dann als sogenanntes "McDonald‘s Wildcard Team" gegen die Profis antreten, teilt der Fast-Food-Riese mit.


McDonald's gehört neben Seat, Tencent, Red Bull und dem Uhrenhersteller Breitling, der als "Official Timekeeper" fungiert, zu den wichtigsten Sponsoren der DCL. Bei der internationalen Rennserie treten seit 2016 die besten Drohnenpiloten der Welt in Teams gegeneinander an - etwa in der Schweiz, in München, Brüssel und Peking. Jede Renn-Drohne ist mit einer Kamera ausgestattet, die simultan Bildsignale an die Videobrillen der Piloten überträgt und somit das Steuern aus der Cockpit-Sicht ermöglicht.

Die Highspeed-Rennen erfreuen sich seit geraumer Zeit einer großen Beliebtheit. So werden die Drone Prix, wie die Rennen genannt werden, allesamt live auf Youtube und Facebook sowie nach Angaben des Veranstalters in insgesamt 100 Länder übertragen. In Deutschland überträgt Sport 1 als Medienpartner die Trendsportart im Fernsehen.


Drohnen sind mittlerweile auch zu einem häufig genutzten Marketing-Hilfsmittel avanciert, mit denen sich Unternehmen als Tech-Pioniere zu inszenieren versuchen. Erst vor wenigen Tagen zeigte Intel (mal wieder) beim Super Bowl, wie die Technik aufmerksamkeitsstark eingesetzt werden kann, als der Chiphersteller 150 seiner sogenannten "Shooting Star"-Drohnen über das Dach des Mercedes-Benz-Stadiums manövrierte. ron
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