Bundestagswahl

Konrad-Adenauer-Stiftung ruft per AR zum Wählen auf

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Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert und Nachwuchs-Journalistin Lea Nischelwitzer wollen junge Menschen über Wahlen und Demokratie aufklären
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Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert und Nachwuchs-Journalistin Lea Nischelwitzer wollen junge Menschen über Wahlen und Demokratie aufklären
Sich den ehemaligen Minister und Bundestagspräsidenten Norbert Lammert ins Wohnzimmer holen? Geht, mit einer Augmented-Reality-Anwendung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Programm ist Teil einer Kampagne, um junge Menschen zur Beteiligung bei der anstehenden Bundestagswahl zu animieren.
Die Kampagne steht unter dem Motto "Safe geh' ich wählen" und soll dafür sorgen, dass am 26. September mehr Jung- und Erstwählerinnen und Erstwähler ihre Stimme abgeben als vor vier Jahren. Damals machten nur 67 Prozent aus dieser Gruppe ihr Kreuzchen. "Keine andere Alterskohorte war bei der letzten Bundestagswahl derart unterrepräsentiert wie die jungen Menschen", sagt Norbert Lammert, Vorsitzender der der CDU nahestehenden Konrad-Adenauer-Stiftung.

Um das zu ändern, geht der einistige Präsident des deutschen Bundestages (2005 - 2017) persönlich vor die Kamera: Lammert, der selbst der CDU angehört, ist Protagonist einer Augmented-Reality-Anwendung, die unter www.kas.de/safegehichwaehlen zur Verfügung steht. Gemeinsam mit ihm soll Lea Nischelwitzer, Stipendiatin der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Nutzerinnen und Nutzern Tipps und Informationen zu den Themen Demokratie und Wahlen geben.

Durch Anklicken von Fragen wie "Warum soll ich wählen" oder "Wozu braucht man überhaupt Parteien?" startet ein Video-Feature innerhalb der Anwendung, und Lammert oder Nischelwitzer beantworten die jeweilige Frage direkt auf dem Handy-Bildschirm. Des Weiteren gehören Out-of-Home-Motive an Bahnhöfen, Gratis-Postkarten in der Gastronomie und Social-Media-Maßnahmen zu der Kampagne.
Auch Out of Home gehört zu der Kampagne
© KAS
Auch Out of Home gehört zu der Kampagne
"Wählen zu können, ist das größte Privileg von Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern in einem freien, demokratischen Land und wählen zu gehen nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern zugleich die Möglichkeit, unmittelbar die deutsche Politik zu beeinflussen. In einer Demokratie ist jede Stimme wertvoll und wichtig", so Lammert.

Für Konzeption und Umsetzung des klassischen Teils der Kampagne zeichnet die Berliner Agentur Adverb verantwortlich. Die AR-Anwendung und die Online-Werbeausspielung besorgte die ebenfalls in der Hauptstadt ansässige Agentur Departd, die sich zuletzt mit Arbeiten für Kaufland einen Namen gemacht hat. ire
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