Bilder-Plattform

Pinterest experimentiert mit Augmented Reality

   Artikel anhören
Pinterest testet ein neues Augmented-Reality-Tool
© Pinterest
Pinterest testet ein neues Augmented-Reality-Tool
Nachdem Pinterest in den USA zu Beginn des Jahres zur drittgrößten Social-Media-Plattform aufgestiegen ist, genießt das Unternehmen aktuell ein Momentum. Das scheint die US-Firma nun zu nutzen - und startet sogleich einen Augmented-Reality-Testlauf. Künftig sollen Pinterest-Nutzer bestimmte Produkte virtuell anprobieren, bevor sie sie kaufen.
Die neue Pinterest-Funktion nennt sich "Try On" und basiert auf der Augmented-Reality-Technologie. Heißt konkret: Nutzer können damit ein Produkt virtuell, also über ihre Smartphone-Kamera, testen beziehungsweise anprobieren, bevor es im Warenkorb landet. Zu Beginn des Tests ist das erst einmal nur mit Lippenstiftfarben möglich, allerdings sollen weitere Funktionen folgen.

"Millionen von Menschen" würden jeden Monat auf Pinterest nach Beauty-Ideen suchen, begründet das Unternehmen diesen Vorstoß. Mit Augmented Reality soll ihnen der Auswahlprozess erleichtert werden. Die "Try On"-Funktion für Lippenstiftfarben ist derzeit allerdings nur in den USA auf iOS und Android verfügbar, soll aber in Zukunft weltweit eingeführt werden.

Pinterest hatte zuletzt ein starkes Wachstum zu verzeichnenZum Ende des vergangenen Jahres zählte die Plattform laut E-Marketer insgesamt 82,4 Millionen monatlich aktive Nutzer in den USA. Snapchat kommt nur auf 80,2 Millionen. Es ist das erste Mal, dass Pinterest mehr US-Nutzer als Snapchat aufweist. Grund dafür ist das zuletzt starke Wachstum von 9,1 Prozent, im Gegensatz zu Snapchats Wachstum von lediglich 5,9 Prozent.

Auch im Werbemarkt hat man sich bei Pinterest viel vorgenommen, vor allem in Deutschland. Der seit April amtierende DACH- und Nordeuropa-Chef Philip Missler lässt keinen Zweifel daran, dass er an die großen Budgets will: "Viele unserer Werbepartner arbeiten mit uns daran, ein skalierbares Geschäft aufzubauen. Das würden sie nicht tun, wenn sie in Pinterest nicht einen wichtigen Partner für die Zukunft sehen würden", sagte der ehemalige Amazon-Manager im Sommer 2019. ron
Kommentare

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

    stats