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Klarnas "Get-smoooth"-Kollektion mit Markenbotschafter Snoop Dogg
Klarna
Bezahlanbieter

Klarna will jetzt auch im deutschen Einzelhandel angreifen

Klarnas "Get-smoooth"-Kollektion mit Markenbotschafter Snoop Dogg
Seit Beginn des Monats gilt Klarna mit einer Firmenbewertung von inzwischen 5,5 Milliarden US-Dollar als wertvollstes Finanz-Start-up Europas. Das schwedische Unternehmen, das sich auf die Abwicklung von Bezahlvorgängen im Netz spezialisiert hat, wagt jetzt auf dem deutschen Markt den Schritt in die analoge Welt - und expandiert in den Einzelhandel.
von Giuseppe Rondinella Donnerstag, 15. August 2019
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Wie das Unternehmen bekannt gegeben hat, geht heute der Dienst Klarna Instore in Deutschland an den Start. Einzelhändler haben somit die Möglichkeit, ihren Kunden eine weitere Bezahlmöglichkeit im Ladengeschäft anzubieten - nämlich den Rechnungs- und Ratenkauf von Klarna. Den Bezahldienst, den das Unternehmen als Erweiterung seiner Omnichannel-Strategie verstanden wissen will, gibt es bereits in den USA, Großbritannien, Skandinavien und in den Niederlanden.


Klarna Instore funktioniert wie folgt: Möchte ein Kunde im Ladengeschäft mit Klarna bezahlen, sendet das Kassenpersonal dem Kunden über E-Mail oder SMS einen Link zur Zahlungsseite. Dort kann der Kunde seine gewünschte Zahlungsart, also Rechnungs- oder Ratenkauf, wählen und erhält am Ende eine digitale Rechnung im Namen des Händlers in sein Postfach. In Deutschland sind zum Start von Klarna Instore unter anderem Sennheiser, NA-KD und UZWEI mit dabei.

Das schwedische Unternehmen, das 2005 gegründet wurde und sich als Zahlungsabwickler zu Beginn vor allem auf das B-to-B-Geschäft fokussiert hat, entwickelt sich seit geraumer Zeit immer mehr zu einer Endkundenmarke. Im April dieses Jahres brachte Klarna etwa eine eigene Kreditkarte auf den Markt, mit der Kunden online und im Ladengeschäft ihre Einkäufe bezahlen können. "Mit Klarna Instore verfolgen wir nun unsere Philosophie von ‘Klarna Everywhere’ konsequent weiter und ermöglichen Händlern ihre Umsätze am Point of Sale deutlich zu steigern", sagt Deutschlandchef Robert Bueninck.


Derzeit ist Klarna noch dabei, die Markenbekanntheit hierzulande aufzubauen. Seit Mai läuft eine große Out-of-Home- und Onlinekampagne (Agentur: RCKT), die unter dem Motto "Komm mal Klarna" steht und sich an Konsumenten zwischen 20 und 40 Jahren richtet. Seit Anfang des Jahres ist zudem Rap-Legende Snoop Dogg internationaler Markenbotschafter des Unternehmens und wirbt ganz "smoooth" für die Bezahllösungen des schwedischen Anbieters. ron

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