Amazon Go

Kassenlose Supermärkte könnten auch nach Deutschland kommen

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Um einen Amazon-Go-Markt betreten zu können, muss der QR-Code in der App gescannt werden
© Imago / MoritzxWolf
Um einen Amazon-Go-Markt betreten zu können, muss der QR-Code in der App gescannt werden
Kommt jetzt die Offensive im hiesigen stationären Handel? Nach Erfolgen in den USA und in Großbritannien denkt Amazon nun darüber nach, seinen kassenlosen Supermarkt auch nach Deutschland zu bringen. Das sagt Amazons Deutschlandchef Ralf Kleber gegenüber der Welt am Sonntag. Der mit Technik vollgestopfte Supermarkt Amazon Go kommt komplett ohne Kassen aus und funktioniert über eine Smartphone-App.
"Fakt ist: Wir wissen, dass Kunden offline einkaufen und dass sie Vielfalt mögen", sagte Deutschland-Chef Ralf Kleber der Welt am Sonntag. Dem Medienbericht zufolge denkt der E-Commerce-Riese darüber nach, seine Amazon-Go-Märkte demnächst auch in die deutschen Fußgängerzonen zu bringen. Zu konkreten Zielen oder einem Zeitplan wollte sich Kleber allerdings noch nicht äußern.


In den USA und Großbritannien ist Amazon im stationären Handel mit Formaten wie dem kassenlosen Supermarkt Amazon Go (unter anderem in San Francisco, New York, Chicago und Seattle), mit den Whole-Foods-Biomärkten und weiteren Läden bereits vertreten. In Deutschland beschränkte sich das Engagement auf diesem Feld bisher auf einige temporäre Pop-up-Stores.

Der kassenlose Supermarkt Amazon Go funktioniert via App. Der Kunde muss vorher die kostenlose Amazon-Go-App auf sein Smartphone laden, sich mit seinem Amazon-Konto anmelden und - falls noch nicht geschehen - eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegen. Öffnet der Nutzer die Amazon-Go-App, generiert sie automatisch einen QR-Code: die Eintrittskarte für den kassenlosen Supermarkt. Abgerechnet wird automatisch, wenn der Kunde den Laden wieder mit seinem Einkauf verlässt. ron
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