Wearables

Smartwatches und Fitnesstracker werden kaum genutzt

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Von allen Wearables sind Smartwatches noch die bekanntesten.
© Apple
Von allen Wearables sind Smartwatches noch die bekanntesten.
Wearables wie Fitnesstracker und Smartwatches sind in Deutschland zwar weitestgehend bekannt, tatsächlich nutzen wollen sie hierzulande bislang aber nur wenige. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des BVDW. Die Deutschen zeigen sich zumindest aufgeschlossener als die Nachbarn aus Österreich und der Schweiz.
Der Auswertung zufolge sind Smartwatches (73 Prozent) hierzulande die bekanntesten Wearables, gefolgt von Fitnesstrackern (65 Prozent) und Datenbrillen (47 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr stieg vor allem die Bekanntheit bei den Fitnesstrackern (+ 25 Prozent) enorm an. Das liegt nicht zuletzt an der zuletzt starken Marktpenetration von Unternehmen wie Samsung, Fitbit oder Jawbone mit ihren entsprechenden Angeboten.


Bekanntheit ist ja schön und gut. Tatsächlich nutzen wollen diese Wearbales aber nur die Wenigsten. Etwa jeder zehnte Deutsche gibt an, einen Fitnesstracker zu verwenden. In der Schweiz (10 Prozent) und in Österreich (9 Prozent) sind es genauso viele. Damit sind die intelligenten Sportbegleiter am Handgelenk in der DACH-Region die meistgenutzten Wearables. Dahinter folgen die Smartwatches (8 Prozent in Deutschland, 5 Prozent in Österreich, 8 Prozent in der Schweiz) und die Datenbrillen (3 Prozent in Deutschland, 1 Prozent in Österreich, 2 Prozent in der Schweiz).

Die repräsentative Studie hat der BVDW in Kooperation mit dem IAB in Österreich und der Schweiz durchgeführt. Dafür wurden 3.004 Onliner in der DACH-Region befragt. Weitere Ergebnisse kann man hier nachlesen.


Dass etwa Smartwatches doch nicht so reißenden Absatz finden wie vor wenigen Jahren noch spekuliert, zeigte sich jüngst auch in den Quartalszahlen von Apple, die der Konzern gestern vorstellte. Die für den Konzern mit viel Hoffnungen verbundene Apple Watch findet nämlich offenbar immer weniger Käufer, weshalb der Umsatz im Bereich "Andere Produkte" um 22 Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar einbrach. Nach Berechnungen von Marktforschern sackten die Verkäufe der Uhr binnen eines Jahres von 3,9 auf 1,1 Millionen Geräte ab - zuletzt brachte Apple eine neue Version auf den Markt. Der Konzern selbst nannte bisher noch gar keine Verkaufszahlen zur Watch. ron
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