WLAN-Router

Google Wifi kommt nach Deutschland

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Google Wifi wird per App gesteuert.
© Google
Google Wifi wird per App gesteuert.
Im vergangenes Jahr kündigte Google neben seinem vernetzten Lautsprecher Home und dem Pixel-Smartphone auch den Router Google Wifi an. Letzteres bringt der Suchmaschienenriese nun auch offiziell nach Deutschland. Google Wifi funktioniert nach dem Baukastenprinzip und setzt dabei auf eine Technologie, die als vermaschtes Netz bezeichnet wird.
Smartphones, Laptops, Tablets, vernetzte Lautsprecher: Die Liste der Geräte, die ans hauseigenen WLAN-System angekoppelt sind, wird immer länger. Um dem wachsenden Bedürfnis nach einem besseren und vor allem stabileren WLAN in den eigenen vier Wänden gerecht zu werden, hat Google einen eigenen Router entwickelt und bereits seit einigen Monaten in den USA im Verkauf.


Im Gegensatz zu herkömmlichen Routern setzt Google bei seinem Gerät auf das sogenannte vermaschte Netz, auch Mesh-Netzwerk genannt. Mit dieser Technologie können mehrere Räume mit einem WLAN-Netzwerk abgedeckt werden, indem mehrere Router-Zugangspunkte installiert werden, die miteinander kommunizieren (siehe Video unten). So kaben beispielsweise Nutzer auch dann eine gute Internetverbidnung, wenn sie während eines Videotelefonats den Raum wechseln.
"In manchen Wohnungen ist der Einsatz eines einzelnen Routers für eine vollständige Abdeckung ungefähr so realistisch wie der Versuch, alle Räume mit nur einer Glühbirne beleuchten zu wollen", erklärt Christian Witt, Head of Product Partnerships & Planning EMEA, bei Google. Aufgrund der Wände und des Abstands zum Router könne ein einziges Gerät meist nicht das ganze Zuhause gleich stark abdecken. Dadurch sei das WLAN oft langsam und in bestimmten Räumen bestünde gar kein Empfang.
Google Wifi
© Google
Google Wifi
Zum Einrichten und zur Steuerung von Google Wifi benötigen die Nutzer die Google Wifi-App (Android und iOS). Mit ihr können sie beispielsweise, wenn es Zeit für das Abendessen oder zum Schlafen ist, das WLAN für Geräte der Kinder pausieren. Bei Videokonferenzen ann man darüber hinaus das Gerät priorisieren, sodass die maximale Leistung zur Verfügung steht. Auch die leidige Suche nach dem WLAN-Passwort soll dank der App, in der man das Passwort hinterlegen kann, ein Ende haben. ron
 
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