Vorerst nur in den USA

Instagram testet Shopping-Funktion

Instagram hat es auf Mobile-Shopper abgesehen
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Instagram hat es auf Mobile-Shopper abgesehen
Mehr als eine halbe Million Werbungtreibende nutzen Instagram inzwischen als Schaufenster für ihre Produkte. Nun will es die Facebook-Tochter Unternehmen erleichtern, Fans auch zu Käufern zu machen: In den USA startet ein Test mit ausgewählten Partnern für eine Shopping-Funktion.
Konkret handelt es sich dabei um organische Posts, die um zusätzliche Informationen erweitert wurden. So haben die Beiträge einen "Tap to View"-Button in der linken unteren Ecke. Tippt man darauf, erscheinen im Post weitere Fenster, die bis zu fünf Produkte näher beschreiben und ihre Preise auflisten. Wählt man eines dieser Fenster an, öffnet sich eine weitere Ansicht, die das Produkt aus dem Foto mit Beschreibung anzeigt und über die man mit dem "Shop Now"-Link zur Website der Marke kommt.


"Diese Funktion zeigt den Nutzern zu einem frühen Zeitpunkt der Customer Journey relevante Produktinformationen, ohne dafür die App verlassen zu müssen", heißt es in einem Post im offiziellen Instagram-Blog. Damit will Instagram Werbungtreibenden helfen, dass die Betrachter eines Posts sich schneller entscheiden können, ein darin gezeigtes Produkt auch zu kaufen. Bislang brauche es teilweise länger als einen Tag, bis ein Nutzer einen Kauf auch tatsächlich abschließe, wie Instagram unter Verweis auf eigene Studien unter knapp 4000 US-Onlinern über 18 Jahren erklärt. An dem Test, der in der kommenden Woche startet, nehmen 20 amerikanische Unternehmen teil, darunter Abercrombie & Fitch, Hollister und Michael Kors. Künftig würden die Nutzer Vorschläge zu Produkten bekommen, die sie auch speichern und später ansehen oder kaufen könnten, wie Instagram mitteilt. Dies gelte "bald auch international". Ob und wann die Funktion auch nach Deutschland kommt, ist derzeit nicht bekannt. ire

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