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User werden ab sofort informiert, wenn sie mit einem Bot chatten

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Bei Twitter ist die Flasche eher halb leer als halb voll
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Bei Twitter ist die Flasche eher halb leer als halb voll
Viele Personen nutzen Twitter, um mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten. Damit die User künftig wissen, ob es sich bei dem Gesprächspartner um einen echten Mitarbeiter der Firma oder um einen Bot handelt, hat Twitter nun eine neue Funktion eingeführt.

Die Funktion nennt sich "personalisierte Profile in Direktnachrichten" und wird als einer der ersten Unternehmen von T-Mobile in den USA verwendet. Der Telko-Anbieter setzt bei seinem Profil @TMobileHelp eben diese personalisierten Profile ein und will auf diese Weise den Kundengesprächen eine menschlichere und persönlichere Note verleihen. Der T-Mobile-Mitarbeiter ist ab sofort mit Bild, Namen und Funktion sichtbar - und offensichtlich kein Bot.

So sehen personalisierte Twitter-Profile bei T-Mobile aus
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So sehen personalisierte Twitter-Profile bei T-Mobile aus
Bei Kunden soll der direkte Kommunikationsweg über die Direktnachrichten beliebt sein, so Twitter in einer Mitteilung. Deshalb habe sich das Unternehmen für die Einführung dieser Funktion entschieden. Der Kurznachrichtendienst verweist zudem auf eine eigens durchgeführte Umfrage, nach der Unternehmen angeblich von positiven Erfahrungen der Verbraucher mit einem persönlichen Support profitieren würden. 77 Prozent der Befragten, heißt es, würden eine Marke weiterempfehlen, nachdem sie auf Twitter in Kontakt mit einem personalisierten Kundenservice standen. ron

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