"Think Marketing"

IBM will mit einem digitalen Hub Entscheidern zu Hilfe eilen

IBM investiert weiter ins Marketing
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IBM investiert weiter ins Marketing
IBM hat auf der Dmexco einen digitalen Marketing Hub vorgestellt. "Think Marketing" heißt er und soll Marketing-Entscheidern laut eigenen Angaben das Leben einfacher machen - durch die Fähigkeiten des konzerneigenen Supercomputer Watson.

Marketingtechnologien gibt es heutzutage tatsächlich im Überfluss. Im Markt tummeln sich unzählige Anbieter mit jeweils verschiedenen Lösungen. Da kann der ein oder andere Entscheider auch schon mal den Überblick verlieren. Damit die CMOs trotzdem den Durchblick im Tech-Dschungel behalten, will nun IBM zur Hilfe eilen. "Think Marketing", ein digitaler Marketing Hub des Konzern, basiert auf den kognitiven Fähigkeiten von IBMs Supercomputer Watson. Dieser analysiert etwa Neuigkeiten aus der Branche, Schulungsunterlagen und Demos von verschiedenen Anbietern zu Themen wie Kampagnenmanagement, Digital Marketing und Data Analytics. Nutzer erhalten schließlich maßgeschneiderte Infos zu neuesten Trends, Best Practices oder aktuellen Mafo-Ergebnissen.

Laut IBM durchforstet Watson dafür tausende von Inhalten aus unterschiedlichen Quellen, führt semantische Analysen durch und empfielt letztlich die relevanten Inhalte. Zudem werde Watson in Zukunft aus der Interaktion lernen, um eine personalisiertere Nutzererfahrung zu ermöglichen. Der Computer soll dann in der Lage sein, persönliche Interessen zu kennen, Begabungen im Marketing und besondere Business-Herausforderungen. Beispiel: Wenn ein Marketer einen Artikel über Pokémon Go liest, könnte "Think Marketing" weiter, dazu passende Artikel anbieten oder einen Case über die zunehmende Rolle von Big Data Analytics in der Videospielindustrie anbieten.


Der digitale Hub ist der erste von 12 weiteren Industrie-Hubs, die noch folgen werden, heißt es in einer Mitteilung. Verantwortlich für diese Neuerungen ist Bob Lord, Chief Digital Officer - eine Position, die der Konzern erst vor wenigen Wochen neu geschaffen hatte. IBM wolle sich verstärkt darauf konzentrieren, Produkte für Unternehmen anzubieten und Services bereitzustellen. ron


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