Studie

Virtual Reality, Internet of Things und Wearables werden im Marketing wichtiger

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Virtual Reality wird fürs Marketing immer wichtiger. Wie hier beim Innovationstag 2016.
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Virtual Reality wird fürs Marketing immer wichtiger. Wie hier beim Innovationstag 2016.
Deutsche Marketingentscheider setzen zunehmend auf neue Technologien. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von Adobe hervor. Demnach wird für die Unternehmen vor allem die Messenger-Kommunikation rasant an Bedeutung gewinnen.
Laut Adobe finden bereits heute viele technologische Produkte im Marketing der Unternehmen Anwendung. Am wichtigsten sind demnach Mobile Apps, die bereits bei 33 Prozent der Firmen im Einsatz sind. Vernetzte Geräte, Stichwort Internet of Things, und Wearables wie Smartwachtes und Datenbrillen, werden jeweils von 13 Prozent der Unternehmen fürs Marketing genutzt. Besonders an Fahrt aufnehmen werden in Zukunft Messener-Bots - also automatisierte Chatprogramme, wie sie etwa bereits Unternehmen wie Lufthansa im Testeinsatz haben. Für 80 Prozent der befragten Entscheider werde dieser Marketingkanal in den nächsten drei Jahren besonders an Bedeutung gewinnen, heißt es.


Großes Potenzial sehen die Marketingentscheider vor allem auch in der Vernetzung mit Wearables (67 Prozent). Einziges Problem sei nur, dass es derzeit noch an der Umsetzung hapert: Rund jeder Zweite bewertet die eigene Mobile Performance und die erreichte Customer Experience auf Wearables (53 Prozent) als durchschnittlich oder schlechter. Dass es an der Zeit ist, die Digitalisierung des Marketings voranzutreiben, haben die Entscheider aber erkannt. Der Studie zufolge sind 54 Prozent der Befragten der festen Überzeugung, dass neue Technologien der Schlüssel für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache und die immer wichtiger werdende Analyse der Marketing-Effektivität sind. Besonders gefragt seien Marketing-Technologien, die den Unternehmenserfolg durch einen effizienten Umgang mit großen Datenmengen unterstützen (52 Prozent). Big Data (24 Prozent) wird daher noch immer als größte Herausforderung angesehen, die mit Hilfe der richtigen Technologie angegangen werden soll – gefolgt von Social Marketing (18 Prozent), Cross-Channel-Marketing (17 Prozent) und Mobile Marketing (15 Prozent). Als strategisch wichtigste Marketing-Bereiche der kommenden drei Jahre machen deutsche Marketer neben Big Data (46 Prozent) vor allem Native Advertising (43 Prozent), das Internet of Things (40 Prozent), Events (39 Prozent) und Mobile Marketing (37 Prozent) aus.

Die Ergebnisse stammen aus dem "Digital Roadblock Report 2016", den das Marktforschungsinstitut Edelman Intelligence im Auftrag von Adobe umgesetzt hat. Dafür wurden mehr als 1.300 Marketingverantwortliche in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt. ron
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