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Berliner Tech-Start-up bekommt Millionenfinanzierung

Die Store2be-Gründer Marlon Braumann, Sven Wissebach, Peter Gundel und Emil Kabisch (v.l.n.r.)
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Die Store2be-Gründer Marlon Braumann, Sven Wissebach, Peter Gundel und Emil Kabisch (v.l.n.r.)
Das Technologie-Start-up Store2be kann sich über eine ordentliche Finanzspritze freuen. Wie das Berliner Unternehmen heute mitteilt, hat es eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei einen siebenstelligen Betrag eingesammelt. Neben Altinvestoren wie Project A konnten auch neue Geldgeber gewonnen werden.

Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat Store2be somit insgesamt rund drei Millionen Euro eingesammelt. Neben den bestehenden Gesellschaftern Project A Ventures, das unter anderem von Adtech-Experte Florian Heinemann geführt wird, sowie Global Founders Capital und Atlantic Ventures sind nun auch Hevella Capital sowie der durch die IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Kreativwirtschaft in das Start-up investiert.


Store2be hat sich mit seiner Technologie quasi als Schnittstelle zwischen dem Einzelhandel und den Onlineplattformen positioniert und vermittelt stationäre Aktionsflächen - etwa in Geschäften, Flughäfen und Kinos - an Werbungtreibende. Etwa 3500 Locations können in der DACH-Region gebucht werden. Mit der eigens dafür entwickelten Plattform können Advertiser und Agenturen mit nur wenigen Klicks Hunderte Aktions- und Promotionflächen buchen.

Zu den Kunden von Store2be zählen Inhaber und Vermarkter von Flächen, etwa Ströer, die Mall-Betreiber Unibail-Rodamco, Klépierre und CEV, Retailer wie Mediamarkt, Saturn und Globetrotter – sowie werbungtreibende Unternehmen und Agenturen, beispielsweise die Agenturnetzwerke Group M, Omnicom Media Group, Lagardère Plus.

Zusammen mit der Agentur MEC und der Berliner Firma MiNODES hatte das Berliner Start-up im Sommer vergangenen Jahres ihre Technologie so weiterentwickelt, dass sie Live-Kommunikation erstmals messbar macht. Mit Hilfe von WLAN-Sensoren erkennt die Technologie, wer sich an einem Promotions-Stand aufhält, wie lange die Person sich dort aufgehalten hat und wie viele Sichtkontakte sie hatte. Dabei kommunizieren WLAN-Sensoren am Stand mit den aktiven WLAN-Verbindungen der Smartphones der Besucher.

"Wir glauben weiterhin fest an die Hypothese, dass die Online- und Offline-Welt stärker miteinander verschmelzen", sagt Project-A-Chef Florian Heinemann, der aus diesem Grund für das Start-up wieder sein Portemonnaie geöffnet hat. "Das Team hinter Store2be hat die wesentlichen Meilensteine auf dem Weg zur Erschließung von Live Marketing als skalierbaren und überregional buchbaren Marketingkanal erreicht und zeigt bereits relevante Traktion." ron



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