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Jetzt dürfen auch deutsche Werbekunden animierte Filter erstellen

So nutzen Werbekunden die "Sponsored Animated Filters"
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So nutzen Werbekunden die "Sponsored Animated Filters"
Kurz vor Heiligabend legt Snapchat seinen Werbekunden ein neues Format unter den Weihnachtsbaum. Nachdem die App zu Beginn des Monats animierte Filter weltweit eingeführt hat, öffnet sie diese nun auch für Marken. Als Startkunde ist unter anderem die US-Firma Dunkin Donuts mit im Boot.
Die Schnellrestaurantkette hat die sogenannten "Sponsored Animated Filters" als erster Werbekunde genutzt und zelebrierte darin die gestrige Wintersonnenwende, den dunkelsten Tag des Jahres. Passenderweise trommelte Dunkin Donuts mit Snapchats neuem Werbefilter für seinen "Dark Roast Coffee". In Großbritannien nutzt Samsung als erstes diese Werbemöglichkeit.

Eigenen Angaben zufolge werden auf Snapchat täglich drei Milliarden Snaps verschickt, die mit Filter versehen sind. Snap wirbt damit, dass die große Mehrheit dieser Interaktionen zwischen engen Freunden stattfindet und somit einen großen Einfluss auf das Kaufverhalten der Nutzer haben kann. 87 Prozent der Snapchat-Nutzer nennen angeblich enge Freunde als wichtigsten Faktor bei Kaufentscheidungen.

Zu Beginn sind die "Sponsored Animated Filters" für Kunden in den USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Australien zu haben. In den kommenden Monaten, so heißt es, sollen Werbungtreibende das Feature zusätzlich nach Alter, Geschlecht, Tageszeit und Interessen aussteuern können. ron

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