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Wie sich Googles Smartphone seit dem Launch verkauft hat

Das Google-Handy "Pixel" verkauft sich gut.
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Das Google-Handy "Pixel" verkauft sich gut.
Im Oktober brachte Google mit "Pixel" sein erstes eigenes High-End-Smartphone auf den Markt. Anscheinend mit Erfolg: Einem Medienbericht zufolge hat sich der iPhone-Konkurrent bislang recht ordentlich verkauft - zumindest im Heimatmarkt. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die Marketing-Investitionen für das "Pixel"-Handy, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt wurden.
Google hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres 552.000 Pixel-Smartphones in den USA verkaufen können. Das geht aus einem Bericht des Finanzdienstes "Bloomberg" hervor, der sich auf Berechnungen der Investmentbank Evercore ISI beruft. Das britische Geldhaus hat zudem ausgerechnet, dass der Suchmaschinenriese dadurch 386 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht hat. Außerdem soll Google eine halbe Million "Home"-Geräte verkauft haben. Der Konzern hatte den smarten Lautsprecher im Oktober zusammen mit dem Pixel vorgestellt.



Google hat die Zahlen nicht kommentiert, äußert sich in einem Statement jedoch zufrieden mit den Verkäufen. Sie hätten die Erwartungen übertroffen, so eine Sprecherin. 12,3 Prozent der Verkäufe wurden übrigens von Verizon abgewickelt. Das Telekommunikationsunternehmen ist mit Google eine exklusive Partnerschaft für das Pixel eingegangen, macht aber seit Tagen Negativ-Schlagzeilen. Angeblich sollen die Smartphones derzeit bei Bestellung erst im März erhältlich sein.

Da Google sein Pixel-Smartphone über seinen eigenen Online-Store und andere Vertriebspartner selbstverständlich auch im Ausland anbietet, liegen die weltweiten Verkäufe klar höher als die von der Investmentbank Evercore ISI ermittelten Zahlen. "Bloomberg" berichtet, dass weltweit bis zu einer Million Pixel-Handys über die Ladentheke gingen - und beruft sich dabei auf den Analysten James Cakmak. Damit hätte man zumindest die Erwartungen von Morgan Stanley nicht erfüllt -  die US-Bank ging weltweit von drei Millionen Verkäufen aus.

Die Pixel-Verkäufe sind laut "Bloomberg" vor allem auf das intensivierte Marketing von Google zurückzuführen. Demnach soll der Konzern aus Mountain View seine Ausgaben für TV-Werbung (siehe Spot oben) verdoppelt haben, um sein Pixel-Smartphone an den Mann zu bringen. Die Firma iSpot.tv, die Werbespendings in den USA ermittelt, soll Google in der Weihnachtszeit knapp 110 Millionen US-Dollar für zwölf Pixel-Spots ausgegeben haben. Im Vorjahreszeitraum waren es knapp 46 Millionen. ron
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