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Seat bringt Shazam ins Auto und gründet neues Unternehmen

Seat bringt Shazam ins Auto
© Seat
Seat bringt Shazam ins Auto
Als erster Automobilhersteller weltweit integriert Seat ab April die populäre Musikerkennungs-App Shazam in seine Fahrzeuge. Die Anwendung, die über 300 Millionen Nutzer besitzt und 2017 von Apple übernommen wurde, wird in die Seat-Drive-App eingepflegt und soll Autofahrern künftig ermöglichen, die Musik aus dem Radio mit nur einem Knopfdruck zu erkennen.

Das kündigte Seat-Präsident Luca de Meo auf einer Pressekonferenz beim Mobile World Congress in Barcelona an. Der spanische Autobauer hat sich auf die Fahnen geschrieben, auf diese Weise die Anzahl von Verkehrsunfällen, die durch Ablenkung am Steuer verursacht werden, drastisch zu reduzieren. "Die Integration von Shazam wird uns in die Lage versetzen, weitere Fortschritte in Richtung unseres Ziels zu machen, unseren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten und die Zahl der Verkehrsunfälle auf Null zu reduzieren", so de Meo.

Der Unternehmenschef verkündete gleichzeitig die Gründung des neuen Unternehmens Xmoba, welches Pojekte identifizieren, testen und vermarkten soll, die zur Verbesserung der Mobilität der Zukunft beitragen. Die Gründung erfolgt im Rahmen der Neuorganisation von Seat zu einer Holdinggesellschaft mit verschiedenen Unternehmen. Xmoba wird dabei Teil von Metropolis Lab Barcelona oder Cupra, der sportlichen neuen Marke, die vor wenigen Tagen eingeführt wurde.


Das erste Projekt, das von Xmoba eingeführt wurde, nennt sich "justmoove". Dabei handelt sich um eine Plattform, die eine Reihe von Diensten integriert, mit denen die Nutzer unter anderem Parkplätze und Mautgebühren reservieren und bezahlen können. Seat-Fahrer sollen schon bald darauf zugreifen können. Das jüngst von Seat erworbene Car-Sharing-Unternehmen Respiro wird ab sofort hundertprozentig zu Xmoba gehören, teilt Seat mit. ron


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