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KI-Chips in Echo "Alexa, wie schnell kannst du antworten?"

Amazon Echo
Amazon will seine smarten Lautsprecher künftig mit eigenen Computerchips ausstatten. Klingt auf den ersten Blick banal, hat aber eine große Bedeutung: Die Spracherkennung wandert damit nämlich vom Rechenzentrum ins Endgerät. Somit verkürzt sich die Antwortgeschwindigkeit von Alexa um ein Vielfaches.
von Giuseppe Rondinella, Dienstag, 13. Februar 2018
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    "Alexa, wie wird das Wetter heute in Berlin?" oder "Alexa, wie hoch ist der höchste Berg der Welt?". Bei der Beantwortung von Fragen jeder Art greift Amazons digitale Assistentin Alexa auf die Informationen zurück, die in der Cloud abgelegt sind. Das hat unter anderem zur Folge, dass Alexa mit einer bestimmten Verzögerung antwortet, weil die Daten aus dem entfernten Rechenzentrum abgerufen werden müssen. Mit einem eigenen KI-Chip im Echo-Gerät soll Alexa nun um ein Vielfaches schneller antworten können. Medienberichten zufolge plant der Onlinehändler, diese Computerchips in seine smarten Lautsprecher einzubauen, um zumindest einfache Sprachbefehle lokal im Gerät auszuführen. Komplexere Sprachbefehle könnten weiter nach Hause in die USA gesendet werden, wo eine größere Rechenleistung zur Verfügung steht. Der Schritt hin zur Eigenentwicklung von Chips war bei Amazon seit langer Zeit absehbar: Das Unternehmen hatte vor drei Jahren den Chip-Hersteller Annapurna Labs übernommen und langsam mit der Produktion eigener Chips begonnen. Seit einigen Monaten sucht der Tech-Gigant außerdem nach zahlreichen Entwicklern für seine Cloud-Tochter Amazon Web Services. ron
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