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Top-News zu Oliver Samwer, Instagram, Uber, Fyber, Target Global

HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer ist bekannt für seine markigen und nicht selten polarisierenden Aussagen. Davon konnten sich die Besucher der Tech-Konferenz Noah in Berlin gestern mal wieder selbst überzeugen. Das Thema: KI im Marketing. Mehr dazu lest ihr in unserem Tech-Snack zur Mittagspause.
Als Zalando im März bekannt gab, 250 Marketing-Spezialisten durch Algorithmen ersetzen zu wollen, ging ein Raunen durch die Werbebranche. Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer glaubt, dass dieses Modell Schule machen wird: "Ein Großteil des Marketings kann schon heute automatisiert gesteuert werden", sagte Samwer auf der Tech-Konferenz Noah in Berlin. Instagram macht in Long-Form-Video-Content: Wie Techrunch unter Berufung auf Insider berichtet, plant die Facebook-Tochter den Launch eines Video-Hubs, der in Konkurrenz zu Snapchat Discover und Youtube treten soll. Auf der Plattform sollen Shows, eigenproduzierte Formate und Musikvideos zu sehen sein - und zwar im Hochformat. Der offizielle Launch sei für den 20. Juni geplant. Uber will seine frisch dazugekauften Elektro-Fahrräder demnächst auch in Berlin auf die Straßen bringen. Die orangefarbenen E-Bikes von Jump sollen bis Ende des Sommers in der Hauptstadt verfügbar sein, kündigte Uber-Chef Dara Khosrowshahi auf der Noah in Berlin an. Der Schritt ist Teil der neuen Strategie von Uber, verstärkt auch andere Verkehrsmittel als Autos über die Plattform zu vermitteln. Fyber und das Facebook Audience Network machen gemeinsame Sache. Das Technologieunternehmen, das Lösungen zur intelligenten Werbemonetarisierung entwickelt, macht künftig mit seinem Tool "FairBid" das Header-Bidding im In-App-Bereich möglich und unterstützt so App-Entwickler und mobile Publisher dabei, ihre Inhalte optimal zu vermarkten. Der Berliner Wagniskapitalgeber Target Global legt einen Fonds für europäische und israelische Start-ups aus dem Mobility-Bereich auf. Das Volumen beträgt zunächst 100 Millionen US-Dollar, angestrebt werden 300 Millionen Dollar. Adressiert sind laut Gründerszene Unternehmen, die innovative Services und Dienstleistungen für die Autobranche sowie den privaten und öffentlichen Transport entwickeln.


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