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Top-News zu Microsoft, Lyft, Mario Kart, Google, Start-ups

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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Elon Musk macht alles zu Geld, sogar Flammenwerfer. Als der Tech-Guru vor ein paar Tagen über seine Firma The Boring Company einen Flammenwerfer zum Verkauf anbot, dachten viele an einen PR-Gag, doch die feurigen Geräte entwickeln sich tatsächlich zu einem echten Business - 10.000 Stück seien bereits verkauft. Macht einen Umsatz von fünf Millionen Dollar. Das und mehr beschäftigt die Tech-Welt heute.
Zwar haut die US-Steuerreform Microsoft zunächst ein enormes Loch in die Kasse, das Cloud-Geschäft jedoch brummt wie nie zuvor. Mit Speicherplatz in den Wolken erzielte der Tech-Riese ein Umsatzplus von 56 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar. Die Cloud-Plattform für Unternehmen, Azure, legte sogar um 98 Prozent zu. Damit steigt der Druck auf den Marktführer Amazon Web Services. Der amerikanische Uber-Rivale Lyft hat in München sein erstes europäisches Büro aufgemacht und lässt dort Karten für künftige selbstfahrende Autos entwickeln. Das neue Münchner Team solle unter anderem daran arbeiten, dass Fahrzeuge ihre Position auf der Straße genau bestimmen können. Nintendo hatte lange darauf beharrt, seine Spiele nur auf hauseigenen Konsolen nutzbar zu machen. Doch der Vormarsch der Smartphones zwang die Traditionsfirma bereits zum Umdenken. Ein "Super Mario"-Spiel für Smartphones wurde über 200 Millionen Mal heruntergeladen. Nun kommt auch "Mario Kart" aufs HandyFans müssen sich aber noch gedulden.


Jahrelang war es ziemlich einfach, Spionage-Software oder anderen App-Müll in den Google Play Store hochzuladen. Im vergangenen Jahr hat Google mal ordentlich in seinem App Store durchgefegt und sage und schreibe 700.000 Apps von der Plattform verbannt. Zum Vergleich: In 2016 löschte Google nur rund 300.000 Apps. Start-ups sind in nahezu allen Branchen aktiv, gelten als innovativ, agil, frech - aber dennoch lassen viele deutsche Unternehmen die jungen Firmen einfach links liegen. Die Wirtschaftswoche zitiert eine Bitkom-Studie, nach der rund zwei Drittel (65 Prozent) der Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen ab 20 Mitarbeiter angeben, dass sie nicht mit Start-ups zusammenarbeiten.
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