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Top-News zu KI, Snapchat, LG, Sonos, Nokia

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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
Mark Zuckerberg hat bei seiner Anhörung vor dem US-Kongress gelogen! Dieser Meinung sind die Geschäftsführer des Burda-Browsers Cliqz. In einem offenen Brief, der ab heute in einer breit angelegten Mediakampagne veröffentlicht wird, werfen sie dem Facebook-Gründer vor, doch etwas von sogenannten Schattenprofilen gewusst zu haben. Mehr dazu hier. Nun zu den wichtigsten Tech-News am Mittag.
Damit der Abstand zu China und den USA beim Thema Künstliche Intelligenz nicht allzu groß wird, will die EU-Kommission jetzt ordentlich Geld in diese Zukunftstechnologie pumpen: Bis 2020 sollen mindestens 20 Milliarden Euro aus privater und öffentlicher Hand investiert werden. Zudem sollen 500 Millionen Euro über den Europäischen Fonds für strategische Investitionen mobilisiert werden. Snapchat soll auch nach dem Greifen der neuen EU-Datenschutzregeln für Jugendliche im Alter unter 16 Jahren ohne Zustimmung der Eltern nutzbar bleiben. Dafür wolle Snapchat in dieser Altersgruppe auf die Erhebung personenbezogener Daten wie Ortungsinformationen verzichten. Whatsapp kündigte dagegen gestern an, das offizielle Mindestalter auf 16 Jahre hochzusetzen. LG will bei der Fahrzeugbeleuchtung von selbstfahrenden Autos ganz vorne mitspielen und hat dafür den Licht- und Elektroniksystem-Spezialisten ZKW aus Österreich übernommen. Stolze 1,1 Milliarden US-Dollar überweisen die Südkoreaner in die Alpenrepublik. Es ist der bisher größte Übernahmedeal in LGs Firmengeschichte. Eine Weile lief es bei Sonos nicht ganz so rosig, aber weil das Unternehmen mittlerweile dick im Geschäft ist mit smarten Lautsprechern soll nun der Börsengang kommen. Die Firma habe vertraulich eine Aktienplatzierung beantragt, die im Juni oder Juli mit einer Bewertung von 2,5 bis 3 Milliarden Dollar über die Bühne gehen könnte. Nokia hat den Sprung in die Gewinnzone noch immer nicht geschafft. Der einstige Handy-Pionier, der sein Mobilfunkgeschäft 2014 an Microsoft verkaufte und sein Glück mittlerweile als Netzwerkausrüster sucht, verbuchte im ersten Quartal 2018 ein Umsatzminus von 9 ProzentUnter dem Strich fiel der Verlust mit 188 Millionen Euro immerhin deutlich geringer aus als ein Jahr zuvor.

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