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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Woran merkt man, dass der Uber-Chef in der Stadt ist? An den lautstark protestierenden Taxi-Fahrern auf der Straße. So geschehen gestern in München, als der neue Uber-CEO Dara Khosrowshahi der DLD-Konferenz einen Besuch abstattete. Er kam mit einer Botschaft der Demut - und einem großen Versprechen. Was die Tech-Welt außerdem noch beschäftigt, gibt es hier zu lesen:
Bittere Pille für den IT-Standort Deutschland: Wie Bloomberg berichtet, wollen Google und Facebook in Paris Millionenbeträge für neue Forschungslabore investieren, in denen an Künstlicher Intelligenz getüftelt werden soll. "Frankreich hat alle Assets, um erfolgreich zu sein", sagt Google-CEO Sundar Pichai, der die französische Hauptstadt als potenzielle europäische KI-Zentrale betrachtet. Drohne trifft auf Auto: BMW Motorsport hat DJI, den Marktführer in der Entwicklung und Herstellung ziviler Drohnen, zum ersten offiziellen Medienpartner ernannt. Im Zuge der Kooperation soll die Drohnen-Firma aus China den neu entwickelten BMW M8 GTE Rennwagen und die Arbeit von BMW Motorsport aus bisher unbekannten Perspektiven präsentieren. Den Auftakt bildet ein Kurzfilm. "Alexa, du bist ein Miststück." Wer die digitale Sprachassistentin künftig beleidigt, bekommt künftig eine durchaus resolute Antwort. "Darauf werde ich nicht antworten" oder "Ich weiß nicht, welche Antwort du darauf erwartest" schallt es dann aus dem Lautsprecher. Grund dafür ist der neue sogenannte "Disengagement-Modus", der anhaltende negative Stereotypen gegenüber Frauen vermeiden soll. Die Ausgaben für den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Display-Ads in Echtzeit werden bis 2019 massiv steigen: Das geht aus einer aktuellen Prognose von E-Marketer hervor. Die Marktforscher der Axel-Springer-Tochter schätzen, dass in Deutschland 2019 rund 74 Prozent aller Digital-Display-Ad-Spendings auf Programmatic Advertising entfallen. In Deutschland sind im vergangenen Jahr laut einer aktuellen Studie 23 Millionen Menschen Opfer von Cyberkriminalität geworden. Das entspreche mehr als einem Drittel der Erwachsenen, die regelmäßig online seien (38 Prozent), betonte das amerikanische IT-Sicherheitsunternehmen Norton by Symantec am Dienstag. Dabei sei ein Gesamtschaden von knapp 2,2 Milliarden Euro entstanden.
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