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Top-News zu Google-Suche, Skygofree, Kreditech, Apple Lisa, Twitter

HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Der neue Apple Campus in Cupertino ist noch gar nicht richtig in Betrieb, da plant der Tech-Gigant schon sein nächstes Luxus-Domizil: Es soll laut Reuters Teil eines Fünfjahresplans sein, im Zuge dessen Apple 20.000 neue Mitarbeiter einstellen und 30 Milliarden US-Dollar investieren will. Über das Wo und Wann gibt es allerdings noch keine Infos. Das und mehr beschäftigt heute die Tech-Welt.
Websites mit langsamen Ladezeiten haben ab Juli ein Problem: Google hat in einem Blogpost angekündigt, ab diesem Zeitpunkt sein sogenanntes "Speed Update" einzusetzen. In der mobilen Suche straft der Algorithmus dann Websites ab, die langsame Ladezeiten haben. Ausnahmen könnte es trotzdem geben - etwa wenn der Content als sehr relevant eingestuft wird. Sie heißt "Skygofree" und ist eine der mächtigsten Ausspähwerkzeuge für Android, die den Experten von Kaspersky untergekommen ist. Die russische IT-Sicherheitsfirma hat laut "Welt" eine Spionagesoftware für das Google-Betriebssystem enttarnt, die Whatsapp-Nachrichten mitlesen und über das Mikrofon Unterhaltungen belauschen kann. Die Spionagesoftware missbraucht dafür die Bedienungshilfefunktion, die eigentlich Menschen mit Behinderungen helfen soll. Kreditech ist mit 300 Millionen Euro das am höchsten bewertete deutsche Fintech - doch offenbar laufen die Geschäfte nicht so rosig. Das Handelsblatt berichtet, dass das Hamburger Unternehmen 2017 einen Verlust von rund 55 Millionen Euro erwirtschaftete. Das Start-up bestätigte zudem, dass Finanzvorstand Renè Griemens das Unternehmen verlassen wird. Der Apple-Rechner Lisa gilt als einer der wichtigsten Computer der IT-Geschichte. Ein Jahr vor der Einführung des Macintosh unternahm Apple den ersten Versuch, eine grafische Bedienoberfläche für den Massenmarkt einzuführen. Doch Lisa scheiterte grandios. Ein Blick zurück auf Apples gigantischen Flop. Mopub, der Mobile-Vermarkter von Twitter, hat den Start einer eigenen Lösung für In-App-Header-Bidding angekündigt. Unter dem Namen "Advanced Bidding" verspricht Mopub laut Adzine höhere Werbeeinahmen für angeschlossene App-Publisher. Rund zwölf Publisher sollen an der ersten Testphase teilnehmen. Wann das System allen zur Verfügung stehen wird, ist indes noch unklar.


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