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Top-News zu Cybersicherheit, Google, iPhone X, Nokia, Miquela

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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Er ist wieder da, der Bitcoin! Nach einer lang anhaltenden Talfahrt ist der Kurs der gehypten Kryptowährung wieder über die Marke von 10.000 US-Dollar gestiegen. Dennoch wachsen die Zweifel: "Die Technik ist überholt", sagte jüngst Blockchain-Fachmann Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance. Was die Tech-Welt heute außerdem noch bewegt, gibt es hier zu lesen:
Cyberattacken können massive Schäden anrichten und auch Menschenleben in Gefahr bringen - etwa beim autonomen Fahren oder bei der Zusammenarbeit mit Robotern. Auf Initiative von Siemens haben sich deshalb neun Partner auf eine gemeinsame Charta verständigt, um die digitale Welt sicherer zu machen. Neben Siemens sind Airbus, Allianz, Daimler, IBM, der Halbleiterhersteller NXP, der Prüfkonzern SGS sowie die Deutsche Telekom dabei.

Für rund 50 Millionen US-Dollar hat Google laut CNBC eine 45-Mann starke IoT-Abteilung des Start-ups LogMeIn übernommen. Das Unternehmen bietet eine Software an, mit der Kunden ihre intelligenten Geräte verwalten und miteinander verknüpfen können. Die Mutterfirma Alphabet will sich mit dem Zukauf im Public-Cloud-Geschäft gegen Amazon und Microsoft behaupten. Besitzer des neuen iPhone X kennen das: Nicht alle Apps sind an den 5,8-Zoll-OLED-Bildschirm und die Kerbe am oberen Rand angepasst. Das kann ganz schön nervig sein. Doch damit soll bald Schluss sein: Apple hat iOS-Entwicklern mitgeteilt, dass alle Apps, die ab April im App Store eingereicht werden, das iPhone X unterstützen müssen. Für Updates von bereits im App Store eingereichten Apps gilt die Frist allerdings nicht.
Vernetzte Waagen, Blutdruckmesser, Uhren: Nokia macht mit seinen Produkten aus dem Health-Tech-Bereich nur überschaubare Umsätze. Deshalb hat das Unternehmen nun für den Bereich eine "Überprüfung strategischer Optionen" eingeleitet. Ein Verkauf oder eine Aufgabe des Geschäfstfeldes ist möglich, heißt es. Es könnte aber auch alles beim Alten bleiben. Junge Frau, hübsches Gesicht, mehr als eine halbe Million Follower: Die Instagramerin Miquela ist wohl so etwas wie ein Influencer-Paradebeispiel. Nur: Sie ist ein Fake. Hinter Miquele verbirgt sich laut Futurezone ein Avatar, der mit einem Computer in reale Bilder integriert wird und mit Kleidung von Moncler oder Diesel posiert. Werbung? Unbekannt. Wer hinter dem Avatar steckt? Auch unbekannt.
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