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Top-News zu Blockchain, Snapchat, BMW, Facebook, Jodel

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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Ist das wirklich die Lösung? Die Berliner CDU fordert aktuell in einem Antrag, ein Smartphone-Verbot in Grundschulen einzuführen. So sollen sich die Kids wieder auf den Unterricht konzentrieren können. Ob das tatsächlich der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden. Kommen wir zu den wichtigsten Tech-News am Mittag.
IBM versucht sich seit geraumer Zeit als Anbieter für Blockchain-Lösungen zu positionieren. Zu Beginn hat es der IT-Riese auf Werbungtreibende abgesehen, nun aber auch auf Publisher. Mit der Salon Medis Group nutzt nun erstmals ein Publisher IBMs Blockchain-Plattform und will dadurch Transparenz in sein Werbeinventar bringen. Dass Snapchat ins E-Commerce-Geschäft einsteigt, war spätestens seit dem Start des Snap Stores im Februar zu erahnen. Jetzt geht die App aus Los Angeles in die Vollen: Einem Medienbericht zufolge hat Snapchat nun ein neues Feature mit dem namen "Shoppable AR" ausgerollt, mit dem Nutzer beworbene Produkte direkt in der App kaufen können. Autos sind ja mittlerweile fast schon so etwas wie Smartphones auf vier Rädern. Und weil Technologie im Fahrzeug immer wichtiger wird, wollen sich die Hersteller immer häufiger auf Tech-Messen präsentieren. So wie nun BMW: Die Münchner verkleinern ihren IAA-Auftritt in diesem Jahr von 11.000 auf 3000 Quadratmeter - und setzen voll und ganz auf CES und Mobile World Congress. Andere Tech-Firmen haben es vorgemacht, jetzt zieht Facebook nach. Das Social Network formt nach Informationen von Bloomberg derzeit ein Team, das sich mit der Chip-Entwicklung beschäftigen soll. Entsprechende Stellenausschreibungen sind bereits raus. Auch Apple und Google entwickeln bereits ihre eigenen Chips. Es ist eine Zäsur für Jodel: Die vor allem unter Studenten sehr beliebte App verkauft ab sofort Werbung. Wie das junge soziale Netzwerk heute mitteilt, sollen Unternehmen nun die Möglichkeit bekommen, hyperlokale Anzeigen auf der Plattform zu schalten. Über die genauen Nutzerzahlen hüllen die Verantwortlichen allerdings den Mantel des Schweigens.
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