HORIZONT Tech

Top News zu Apple Homepod, Snapchat, Breitbandausbau, ads.cert, Gigaset

HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
HORIZONT
HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
Dass Cyberkriminalität kein Kavaliersdelikt ist, bekommt nun ein junger Kanadier schmerzhaft zu spüren: Der Hacker, der im Auftrag russischer Agenten die E-Mail-Konten von 80 Entscheidungsträgern wie Journalisten und Regierungsbeamten geknackt hatte, muss für fünf Jahre ins Gefängnis. Außerdem brummten ihm die Richter eine Geldstrafe von 250.000 Dollar auf. Hier kommen die Top-Tech-News am Mittag. 
Apple wird den Verkauf seines vernetzten Lautsprechers HomePod in Deutschland am 18. Juni starten. Damit erfüllt der Konzern gerade noch die Ankündigung, das Gerät im "Frühjahr" nach Deutschland zu bringen - zumindest, wenn man vom kalendarischen Frühling ausgeht, der mit der Sommersonnenwende am 21. Juni endet. Snapchat bekommt eine eigene Entwicklerplattform. Sie soll es App-Entwicklern ermöglichen, verschiedene Funktion der Social-Media-App in ihre eigenen Anwendungen zu integrieren. Die Öffnung für externe Entwickler ist ein Strategieschwenk. Snapchat galt lange als wenig entwicklerfreundlich.  Noch bis vor wenigen Monaten war ads.txt eines der meist diskutierten Themen der Adtech-Branche. Jetzt gibt es parallel auch noch Debatten um den Einsatz von ads.cert als weiteres Protokoll. Was die Abkürzungen überhaupt bedeuten und warum das Thema so wichtig ist, erklärt David von Hilchen, Sales Director DACH bei iotec, in seinem Gastbeitrag für HORIZONT OnlineBundeskanzlerin Angela Merkel mahnte beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Bundesnetzagentur mehr Tempo beim Breitbandausbau an. "Der Glasfaserausbau verlangt die vereinten Kräfte von Staat und Privatwirtschaft", sagte Merkel. Bis Ende dieses Jahres sollen eigentlich alle Haushalte über eine Internetverbindung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verfügen.  Zehn Jahre nach der Einstellung der Nokia-Handyproduktion in Bochum werden wieder Mobiltelefone in Deutschland produziert. Die ehemalige Siemens-Tochter Gigaset kündigte am Dienstag an, in Bocholt im Münsterland ein neues Smartphone-Modell herzustellen. Die Produktion in Deutschland sei ungefähr so teuer wie in Asien, weil in dem Werk in Bocholt intensiv mit Fertigungsrobotern gearbeitet werde. 



stats