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Top-News zu Adobe, Facebook-Flohmarkt, Outbrain, Smartphone-Markt, Apple

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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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Aufgepasst, liebe Trendjäger! Ein Gadget, das derzeit die Runde im Netz macht, könnte der nächste Fidget Spinner werden. "Orbiter" heißt das zweiteilige Spielzeug, das durch einen Magneten zusammengehalten wird und wie ein Fidget Spinner zwischen den Fingern platziert wird. Was die Tech-Welt heute außerdem bewegt, gibt es hier zu lesen:

1. Adobe versetzt seinem Flash-Player den Todesstoß

Die Zeit der oft kritisierten Multimedia-Software Flash läuft in rund dreieinhalb Jahren ab. Sie werde ab Ende 2020 nicht mehr weiterentwickelt und verbreitet, kündigte der Softwarekonzern Adobe in der Nacht zum Mittwoch an. "Endlich!", werden sich wohl viele Internetuser bei dieser News denken.

2. Facebook bringt seinen virtuellen Flohmarkt nach Deutschland

Ebay Kleinanzeigen bekommt hierzulande bald ordentlich Gegenwind von Facebook. Das soziale Netzwerk will seine Marktplatz-Funktion offenbar Mitte August nach Deutschland bringen. Im angelsächsischen Raum ist sie schon länger verfügbar. Der Facebook-Marktplatz ist als eine Art virtueller Flohmarkt konzipiert und richtet sich an private Verkäufer.

3. Adtech: Outbrain übernimmt Start-up Zemanta

Das Native-Netzwerk Outbrain hat heute die Übernahme des slowenischen Start-ups Zemanta mit Sitz in New York bekannt gegeben. Zum Kaufpreis will sich Outbrain, das nach eigenen Angaben monatlich mehr als 275 Milliarden Content-Empfehlungen ausliefert und weltweit etwa 1 Milliarde Nutzer erreicht, nicht äußern.

4. Weltweite Smartphone-Nachfrage steigt auf Rekordniveau

Die weltweite Nachfrage nach Smartphones ist im zweiten Quartal 2017 auf ein Rekordniveau gestiegen. Insgesamt seien von April bis Juni 347 Millionen Geräte verkauft werden, obwohl die Verkaufspreise im Schnitt um neun Prozent gestiegen seien, berichtet das Marktforschungsunternehmen GfK und beruft sich auf weltweit ermittelte Verkaufszahlen im Einzelhandel.

5. Apple soll eine halbe Milliarde Dollar in Patentprozess zahlen

Apple wird zur Kasse gebeten: Der Konzern aus Cupertino soll nach einem verlorenen Patentstreit mit einer US-Universität gut eine halbe Milliarde Dollar zahlen, weil Apple nach dem Urteil im Jahr 2015 das Patent weiterhin verletzt habe, bis es Ende 2016 auslief. Konkret geht es um eine Technologie, die Chips effizienter machen soll.
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