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5 Tech-News, die heute wichtig sind

HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
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HORIZONT mit den wichtigsten Tech-Meldungen des Tages
Es klingt verrückt, ist aber tatsächlich wahr: Mark Zuckerberg will die Möglichkeit erforschen, über die Haut zu "hören". Wie das funktionieren soll und was der Facebook-Boss auf seiner Entwicklerkonferenz gestern sonst noch vorstellte, lest ihr in unseren News am Mittag.

1. Facebook will Gedanken lesen können

Man könnte glauben, es sei Science-Fiction, aber Facebook arbeitet wirklich daran: Das soziale Netzwerk forscht an einer Technologie, mit der Menschen ihre Gedanken ohne Umweg über eine Tastatur online bringen könnten. Dafür sollen Gehirnströme ausgewertet werden. Facebook-Managerin Regina Dugan sagte auf der Entwicklerkonferenz F8, das Ziel sei, auf 100 Worte pro Minute zu kommen. Dies könne in einigen Jahren erreicht werden.

2. Telefónica steigt in den IoT-Markt ein

Offiziell ist es nur ein Projekt von Telefónicas Start-up-Abteilung Next. Doch inoffiziell geht mit Geeny eine Plattform an den Start, die den Markt für vernetzte Produkte massentauglich machen könnte. Dazu soll Geeny als eigenständiges Unternehmen unabhängig von der Netzmarke O2 auf Kundenfang gehen.

3. Oracle schluckt Adtech-Start-up Moat

Oracle will stärker im Marketing-Business mitmischen. Nach den Übernahmen der Online-Marketing-Firmen Vitrue und BlueKai in den vergangenen Jahren hat der Cloud-Gigant nun Moat übernommen. Der Kaufpreis ist laut "Techcrunch" unbekannt. Das New Yorker Adtech-Start-up hat bereits mit Nestlé, Procter & Gamble sowie Facebook und Snapchat zusammengearbeitet.

4. Chatbots: Warum kein Weg an den US-Tech-Riesen vorbei führt

Wer sich im B2C-Kontext heute daran macht, eine individuelle Chatbot-Software für den eigenen Online-Shop zu entwickeln, setzt aufs falsche Pferd, findet Alexander Käppler. Wie der Digital-Experte von Diconium Digital Solutions in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erklärt, macht eine eigene Lösung, wenn überhaupt, nur im Business-Umfeld Sinn. Im Endkunden-Geschäft führe dagegen an Facebook, Google und Amazon derzeit kein Weg vorbei.

5. Warum Unternehmen IoT mit KI verbinden sollten

Immer mehr Unternehmen nutzen das "Internet of Things" und verbinden smarte Geräte miteinander. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens PwC hervor. Um das technische Potenzial dieser Innovation voll ausschöpfen zu können, sei die Verknüpfung mit Künstlicher Intelligenz in Zukunft unverzichtbar, heißt es in der Studie.


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