German Tech Entrepreneurship Center

Gründer-Campus eröffnet zweite Dependance in Frankfurt

Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC
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Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC
Im Sommer 2015 eröffnete in Berlin das erste German Tech Entrepreneurship Center (GTEC) - eine Art privater Gründer-Campus, finanziert von Großkonzernen. Nun expandiert das GTEC und eröffnet morgen offiziell eine zweite Dependance in Frankfurt. Mitten in der Mainmetropole sollen Start-ups künftig durch Programme und Veranstaltungsreihen gefördert werden.

Das GTEC war bei der Berliner Eröffnung vor etwa zwei Jahren eigenen Angaben zufolge der erste private Campus für Technologie, Innovation und Unternehmertum in Europa. Errichtet wurde er von der Berlin European School of Management and Technology (ESMT), gemeinsam mit den Dax-Konzernen Henkel und RWE, der Globumbus- und der Sigmund-Kiener-Stiftung, der Wirtschaftskanzlei Noerr sowie Union Investment und Tishman Speyer. Die Konzerne unterstützen das Berliner und Frankfurter Gründerzentrum finanziell.

Das Ziel: Ein internationales Netzwerk schmieden aus Unternehmen, Wagniskapitalgebern, Universitäten und Start-ups zur Förderung der Gründerszene. Das GTEC will nun in Frankfurt unter dem Dreiklang "Inspire, Guide, Grow" (inspirieren, anleiten, wachsen) das Unternehmertum fördern und bietet diverse Programme und Veranstaltungsreihen an. Angefangen bei den Vorlesungen und Meetups über die Start-up-Academy und das Startup-Lab bis hin zur Executive Education. Zudem vergibt das GTEC gemeinsam mit ausgewählten Industriepartnern regelmäßig Awards.

So sieht der Frankfurter Gründer-Campus von innen aus
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So sieht der Frankfurter Gründer-Campus von innen aus
Durch die Unterstützung des US-Immobilienunternehmens Tishman Speyer befindet sich der Frankfurter Campus im Junghof im Herzen der Mainmetropole. Geplant ist, dass im gesamten Haus innovative und internationale Start-ups sowie Innovationsabteilungen diverser Konzerne ein Zuhause finden, um ihre Ideen mit Unterstützung des GTEC-Netzwerks aus Mentoren und Investoren weiter zu entwickeln.

"Ich bin sicher, dass das GTEC eine Bereicherung für die Frankfurter Szene und darüber hinaus sein wird. Nicht zuletzt mit der 1A-Location im Herzen Frankfurts wird GTEC auch in der Mainmetropole eine sehr nachgefragte Anlaufstelle für Start-ups, Unternehmen, Universitäten und auch der an Entrepreneurship interessierten breiten Öffentlichkeit sein", prophezeit Benjamin Rohé, Gründer und Managing Director GTEC. Die ersten nationalen sowie internationalen Start-ups hätten sich bereits für den hessischen Standort beworben, so Rohé, ohne jedoch konkrete Namen zu nennen.

Gemeinsam mit der Eröffnung des neuen Standorts erweitert das GTEC außerdem seinen Verwaltungsrat. Neu dabei sind nun der norwegische Wirtschaftsphilosoph Anders Indset, der Business Angel und Investor Johannes Peschko, sowie Oliver Clasen, früher in der Finanzindustrie tätig und heute Unternehmer, Mentor und Management Consultant. Sie verfügen über Kontakte und Netzwerke vor Ort, die die diversen Programme für Start-ups sowie Veranstaltungsformate wie zum Beispiel Open Lectures und Meet-ups ermöglichen. ron




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