Gemeinsam gegen Microsoft und Facebook

Slack kooperiert enger mit Google

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Slack kooperiert mit Google Cloud und integriert neue Features
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Slack kooperiert mit Google Cloud und integriert neue Features
Für neue Features und gegen die Konkurrenz von Microsoft und Facebook: Der Team-Messenger Slack ist eine strategische Partnerschaft mit Google eingegangen.
Google und Slack sind ohnehin mehr als entfernte Bekannte. Google Drive etwa war eines der ersten in dem Team-Messenger integrierten Tools und ist bis heute eines der beliebtesten. Alle 1,4 Sekunden wird dem Unternehmen zufolge ein Dokument aus dem Cloud-Speicher des Suchmaschinenriesen via Slack geteilt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Konkurrenz durch Microsoft und Facebookdie mit Teams und Facebook at Work eigene Produkte gelauncht haben, hat Slack die Zusammenarbeit mit Google jetzt intensiviert.

Im Rahmen der am Mittwoch bekanntgegebenen strategischen Partnerschaft mit Google Cloud sollen eine Reihe neue Features an den Start gebracht und die Integration von Google-Diensten verstärkt werden. Dazu will Slack auch mit Google-Entwicklern zusammenarbeiten. Zu den neuen Services gehört ein Google-Drive-Bot, der Kommentare und Anfragen für den Zugang zu Drive-Dokumenten auf Slack posten soll.

Darüber hinaus sollen Slack-Nutzer künftig eine Vorschau von Google-Docs-Dateien in der App erhalten. Slack prüft, ob die Nutzerrechte für das Teilen der Dateien vorhanden sind. Falls nicht, fordert Slack die Nutzer auf, die entsprechenden Einstellungen zu ändern. Auch mit Google Team Drives soll Slack künftig zusammenarbeiten. Admins können Slack ebenfalls in die G Suite (früher: Google Dash for Work) integrieren.

Die Zusammenarbeit soll es Teams künftig ermöglichen, noch schneller und effizienter zusammenzuarbeiten, erklärt Nan Boden, Head of Global Technology Partners bei Google Cloud. Google wolle Slack zudem mit den hauseigenen Technologien unter die Arme greifen. Die angekündigten neuen Features sollen im Laufe des ersten Halbjahres 2017 in Slack integriert und für Nutzer zugänglich gemacht werden.

Dieser Artikel erschien zuerst bei t3n
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