Gehaltsstudie

Diese Tech-Jobs bringen die meiste Kohle

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Die US-Plattform Comparably hat ihre Datenbanken durchforstet und eine Liste der Tech-Jobs mit den höchsten Gehältern erstellt. Am besten verdienen lässt es sich demnach als IT-Architekt.
Ähnlich wie der bekanntere Konkurrent Glassdoor hat sich auch die ursprünglich auf Gehaltsdaten spezialisierte US-Plattform Comparably zu einem Bewertungsportal für Arbeitgeber entwickelt. Für die aktuelle Untersuchung hat Comparably seine Datenbanken auf IT-Gehälter in 15 verschiedenen Tech-Jobs abgeklopft, wie Techcrunch berichtet. Fazit: Als IT-Architekt in einem öffentlichen Unternehmen können Angestellte in den USA am besten verdienen. Und: Die höchsten Gehälter werden in San Francisco gezahlt.

Herausgestellt hat sich laut den Comparably-Daten auch, dass in öffentlichen Unternehmen deutlich mehr als in privaten Tech-Firmen gezahlt wird. Während etwa besagter IT-Architekt in San Francisco 184.000 US-Dollar Jahresgehalt in einem öffentlichen IT-Betrieb beziehen würde, wären es in einem privaten Unternehmen „nur“ 169.000 Dollar. Ebenfalls viel Geld lässt sich in San Francisco als Lead Engineer (180.000 versus 138.250 Dollar) sowie als Senior Product Manager (178.000 beziehungsweise 107.875 Dollar) verdienen.
Vergleich der Gehälter der 15 beliebtesten Tech-Jobs in den USA.
Vergleich der Gehälter der 15 beliebtesten Tech-Jobs in den USA. (© Comparably/Techcrunch)
Ebenfalls deutlich wird anhand der Daten der sogenannte Gender-Pay-Gap, also die unterschiedliche Bezahlung für Männer und Frauen in IT-Jobs. Verdient etwa ein männlicher Sales-Manager in einem öffentlichen Unternehmen in den USA im Schnitt rund 151.000 Dollar im Jahr, gibt es für Frauen in vergleichbarer Position nur 115.000 Dollar.

Die Daten hat Comparably in der Zeit zwischen März 2016 und Februar 2018 anonym erhoben. Sie stammen von über 100.000 Menschen in kleinen, mittleren und großen Tech-Firmen sowohl aus dem öffentlichen als auch dem privaten Bereich. Dabei wurden die 15 beliebtesten Tech-Jobs gelistet. Wichtig zu wissen bei dem Vergleich zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen ist, dass manche private Firma die Angestellten zusätzlich mit Aktienpapieren entlohnt – dies wurde nicht mit einberechnet.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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