Expansionspläne

So will sich die IFA gegen die großen Tech-Messen CES und MWC behaupten

IFA-Chef Jens Heithecker im Interview auf der CES
© HORIZONT
IFA-Chef Jens Heithecker im Interview auf der CES
Die IFA hat sich seit einiger Zeit erfolgreich von einer Internationalen Funkausstellung zu einer globalen Elektronikmesse gewandelt. Zwar hat in der Telekom-Branche der MWC in Barcelona einen noch höheren Stellenwert. Doch selbst große Elektronikmessen wie die CES in Las Vegas können nicht mehr Smartphone-Premieren aufweisen als die IFA. Im Interview mit HORIZONT Online auf der CES erklärt IFA-Chef Jens Heithecker seine weiteren Expansionspläne.
"Die IFA wird gerne unterschätzt, vor allem in Deutschland", sagt Heithecker im Gespräch mit HORIZONT Online und Diconium in Las Vegas. Im vergangenen Jahr seien auf der IFA 1800 Aussteller und 245.000 Besucher gezählt worden, darunter 70 Prozent Fachbesucher. Von den Fachbesuchern wiederum ist jeder zweite aus dem Ausland. "Die IFA ist eine globale Messe", schlussfolgert Heithecker, der mit der Messe weiter expandieren will.


In diesem Jahr macht sich die IFA zum ersten Mal in der Heimat der CES breit, in den USA. Im Juni findet in New York der IFA-Ableger "CE Week" statt - der zusammen mit einem Verlag veranstaltet wird und sich voll und ganz auf das Thema Consumer Electronics konzentrieren soll. Vor einigen Jahren bereits ging der Ableger "CE China" in Shenzhen in der Nähe von Hongkong an den Start. ron
stats