Entdeckt in Kalifornien

Dieses selbstfahrende Auto hat Apple-Technik auf dem Dach

   Artikel anhören
Solche selbstfahrenden Autos mit Apple-Technik rollen derzeit durch Kalifornien.
© Twitter/@idiggapple
Solche selbstfahrenden Autos mit Apple-Technik rollen derzeit durch Kalifornien.
Die Pläne für ein eigenes selbstfahrendes Auto – Codename: "Project Titan" – mag Apple ad acta gelegt haben. An der Technologie feilt der iPhone-Bauer aber – wie ein neues Video zeigt.

Vor etwa einem Jahr war bekanntgeworden, dass Apple seine Pläne, ein eigenes selbstfahrendes Auto bauen zu wollen, aufgegeben hat. Stattdessen soll Apple damals sein „Project Titan“ umstrukturiert und stattdessen die dahinterliegende Technologie optimiert haben. Im Frühjahr war das erste selbstfahrende Apple-Auto auf den Straßen Kaliforniens gesichtet worden. Jetzt zeigt ein weiteres Video von einem selbstfahrenden Lexus mit Apple-Technik neue Einblicke in das System.



Vor die Kamera gefahren ist das Apple-Auto dem Mitgründer des auf selbstfahrende Autos spezialisierten Startups Voyage, MacCallister Higgins, der das Fahrzeug ob der Größe der darauf befestigten Sensoren und Kameras als „Das Ding“ bezeichnete. Der Twitter-Nutzer „@idiggapple“ hatte ebenfalls ein selbstfahrendes Apple-Fahrzeug beobachtet und postete ein Foto bei dem Kurznachrichtendienst.

Im Vergleich zu dem Aufbau auf den Autos der Google-Tochter Waymo wirkt das Apple-System tatsächlich etwas überdimensioniert. Neben sechs Lidar-Sensoren der Firma Velodyne sind auf dem Lexus-Wagen weitere Standardsensoren von Drittanbietern sowie Radarmodule und eine Reihe von Kameras verbaut. Ein wenig erinnert das System in Apple-typischem Weiß auf dem Autodach an eine Cargobox.
In diesem Dachaufbau könnte laut Higgins – anders als bei anderen selbstfahrenden Autos – nahezu die komplette Hard- und Software integriert sein, die für die Umrüstung eines Autos in ein selbstfahrendes Auto notwendig wäre, inklusive der leistungsstarken GPU-Einheit. Der Vorteil: Das Selbstfahr-System könnte wie eine Cargobox einfach auf dem Dach eines beliebigen Autos angebracht werden, ohne dass man im Auto selbst noch Technik unterbringen müsste.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
© t3n

 
 
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats