"Design Smartphones"

HTC schickt zwei neue Handys mit Sprachassistenten ins Rennen

So kommt das HTC U Ultra daher.
© HTC
So kommt das HTC U Ultra daher.
HTC bringt am 20. Februar zwei neue Smartphone-Modelle auf den Markt. Der taiwanesische Konzern will dabei gleich mit mehreren Dingen auftrumpfen: Zum einen kommt das Unternehmen den Wettbewerbern LG, Sony und Co zuvor, außerdem vermarktet es die neuen Modelle ganz gezielt als "Design-Smartphones".

Konkret bringt HTC die beiden Smartphones U Ultra und das kostengünstigere U Play an den Start. Beim U Ultra handelt es sich um das Oberklasse-Modell, welches ab Montag für 749 Euro in Deutschland über die Ladentheke geht. Es ist mit zwei Displays (5,7" und 2,05") und einem Gehäuse aus sogenanntem Gorilla-Glass-5 ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine speziellen Technologie, an der HTC gearbeitet hat, um den Werkstoff Glas unter hohem Druck und unter großer Hitze dreidimensional zu biegen. Das soll die Widerstandsfähigkeit des Gehäuses verbessern.



Das U Play wiederum ist die kostengünstigere Alternative und kommt mit einem kleineren Display (5,2") daher. Ab Montag ist das ebenfalls auf Android basierende Smartphone für 300 weniger in den Farben Brilliant Black, Sapphire Blue und Ice White zu haben.
Das HTC U Play
© HTC
Das HTC U Play
Beide Smartphones sind laut Hersteller mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet. Gemeint ist damit der HTC Sense Companion, eine intelligente Software, die täglich von den Gewohnheiten des Nutzers lernt, die Bedienung darauf anpasst und vereinfacht, die Abläufe auf dem Smartphone automatisiert und kontextbezogene Erinnerungen und Empfehlungen liefert. So wird zum Beispiel das Energiemanagement mit dem Terminkalender verknüpft, um den Nutzer reichzeitig ans Laden des Smartphones vor einem Termin oder einer abendlichen Telefonkonferenz zu erinnern. Der HTC Sense Companion kann ab dem 2. Quartal 2017 aus dem Google Play Store heruntergeladen werden und wird regelmäßig um neue Funktionen erweitert.

Zudem soll ein Sprachassistent mit an Bord sein. Vier eingebaute Mikrofone sollen dafür sorgen, dass das Gerät auf Zuruf aktiviert wird. Mit der Stimme kann der Nutzer dann etwa das Smartphone entsperren, eingehende Anrufe annehmen oder ablehnen, den Alarm ausschalten, Nachrichten versenden und freihändig die Navigation starten.


HTC wird die neuen Modelle als "Design-Smartphones" vermarkten und vertraut darauf, durch die Markteinführung kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona einen Vorteil zu ergattern. LG, Sony und Co werden sehr wahrscheinlich ihre neuen Smartphones erst zu diesem Event präsentieren. Das neue Flaggschiff von Samsungsoll sogar erst im April kommen. ron

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