Daydream View

Google öffnet VR-Plattform für alle Entwickler

Die Google VR-Brille sticht schon mit ihrem Produktdesign heraus
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Die Google VR-Brille sticht schon mit ihrem Produktdesign heraus
Ab sofort darf jeder Entwickler VR-Apps für Googles Daydream-Plattform veröffentlichen. Allerdings müsst ihr euch dabei an eine Reihe von Vorgaben halten.
Bislang konnten nur ausgewählte Partner eigene Apps für Googles VR-Plattform Daydream veröffentlichen. Diese Einschränkung wurde jetzt aufgehoben. Somit kann ab sofort jeder Entwickler eigene Daydream-Apps entwickeln und über den Play-Store veröffentlichen. Allerdings müssen Daydream-Apps einer Reihe von Qualitätsmerkmalen genügen, damit Google sie tatsächlich als solche anerkennt und in der entsprechenden Stelle im Play-Store anbietet.


Die von Google aufgestellten Regeln für Daydream-Apps reichen vom User-Interface bis hin zur Performance der eingereichten Virtual-Reality-Apps. Erst wenn eine App diesen Vorgaben entspricht, soll sie als Daydream-App eingereicht werden. Das geht über die Entwicklerkonsole des Play-Stores, wo ihr die Veröffentlichung als Daydream-App auswählen müsst. Soll eine VR-App als Daydream-App im Play-Store auftauchen, muss ihr Entwickler beim Einreichen auch den Motion Intensity Level bestimmen. Hier stehen drei Stufen zur Auswahl: Eins bedeutet, dass der Nutzer lediglich seinen Kopf in der virtuellen Welt bewegt, er an sich aber stillsteht. Zwei hingegen erlaubt etwas mehr Bewegung. Google nennt hier einen Fahrstuhl oder einen geraden Fußweg als Beispiele. Kommen in einer VR-App heftige Bewegungen wie beispielsweise in einem Flugzeug, einem Rennwagen oder einer Achterbahn vor, dann muss Kategorie 3 gewählt werden.


Durch die Einstufung sollen Nutzer immer schon vorab wissen, wie stark die zu erwartenden Bewegungen in einer Daydream-App sein werden. Das ist vor allem für die Nutzer hilfreich, die eine geringe Toleranz gegenüber heftigen Bewegungen in VR-Apps aufweisen.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n.de
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