"Das Leben ist kurz"

Twitter-Boss Jack Dorsey wendet sich in E-Mail an Mitarbeiter

Twitter-Gründer Jack Dorsey
© Esten Hurtle / Twitter
Twitter-Gründer Jack Dorsey
Twitter-CEO Dorsey wandte sich letzte Woche in einer internen E-Mail an seine Mitarbeiter. Einen möglichen Verkauf spricht er darin nicht an, vielmehr bedankt er sich.
Mit 408 Wörtern richtete sich Jack Dorsey letzte Woche an seine Mitarbeiter, Bloomberg wurde jetzt die interne E-Mail zugespielt. Auf die Anfrage nach einem offiziellen Statement hin wollte eine Sprecherin des Unternehmens die E-Mail jedoch nicht kommentieren.


Dorsey merkte in der E-Mail an, dass er jetzt seit einem Jahr wieder CEO von Twitter sei, was ihn dazu veranlasse, eines zu sagen: "Danke."

"Ich weiß, dass es nicht einfach war. Aber wir sehen Menschen, die unseren Service jeden Tag nutzen wollen", so Dorsey weiter. Auf Twitter gehe es um News und Gespräche, so der CEO. Dabei sei er vor allem darauf stolz, dass Twitter der schnellste Kanal sei, um die neuesten Nachrichten zu bekommen. Er merkt an, dass auf Twitter Nachrichten live passieren.


Der neue Schwerpunkt mit Livestreams, beispielsweise die Übertragung der Debatten der US-Präsidentschaftskandidaten oder von Sportereignissen, werden in der E-Mail interessanterweise nicht erwähnt. Am Sonntag wurden immerhin 17 Millionen Tweets zu einer der Debatten gepostet.

Das ist ein Teil der von Bloomberg veröffentlichten E-Mail:
Dorsey schließt die E-Mail, indem er sich bei einigen seiner engsten Mitarbeiter bedankt. Darunter fällt unter anderem Twitter-COO Adam Bain, Periscope-CEO Kayvon Beykpour, CMO Leslie Berland und die HR-Verantwortliche Renee Atwood. Dorsey hebt außerdem die persönlichen Eigenschaften von jedem hervor und beschreibt Beykpour etwa damit, dass er gerne an seinem Hoodie kaue.
Währenddessen verlor die Twitter-Aktie gestern rund 13 Prozent, nachdem die Aussichten, einen Käufer zu finden, schlecht aussahen. Mittlerweile berichtet Reuters aber wieder, dass Salesforce noch immer ein möglicher Bieter ist, trotz Widerstand der Aktionäre. Disney und Alphabet, die ebenso als mögliche Interessenten im Gespräch waren, werden kein Angebot abgeben.


Dieser Beitrag von Teresa Hammerl erschien zuerst auf t3n.de 
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