Business-Kommunikation

Amazon will offenbar 9 Milliarden US-Dollar für Slack auf den Tisch legen

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Amazon ist an Slack interessiert. Einem Medienbericht zufolge soll das Unternehmen um CEO Jeff Bezos neun Milliarden US-Dollar für Slack bieten. Die Plattform für Business-Kommunikation gilt vor allem in der Tech- und Start-up-Szene als beliebtes Organisations-Tool.
Neben Amazon sollen weitere bislang noch unbekannte Konzerne an einer Übernahme von Slack interessiert sein. Das berichtet "Bloomberg" mit Berufung auf informierte Personen. Bloomberg Beta, der Venture-Capital-Bereich des Medienunternehmens, ist einer der Investoren von Slack.

Das Start-up Slack, das seinen Sitz in San Francisco hat, ist in der Tech- und Gründerszene für seinen gleichnamigen Instant-Messaging-Dienst bekannt. Mit dem Tool, das für professionelle Anwender entwickelt wurde, können sich Gruppen untereinander austauschen und verschiedenste Arten von Dokumenten teilen. Damit hat Slack die firmeninterne Kommunikation per Mail in vielen Unternehmen weitestgehend abgelöst. Mit Slack lassen sich zudem ähnliche Anwendungen wie Trello, Dropbox oder Twitter verbinden. Bereits im vergangenen Jahr soll unter anderem Microsoft Interesse an Slack gezeigt haben. Der Konzern wollte das Start-up damals für acht Milliarden US-Dollar kaufen, die Übernahme fiel schließlich aber ins Wasser. Microsoft erhoffte sich mit dem Zukauf, das Business mit Geschäftskunden weiter ausbauen zu können. Microsoft-Gründer Bill Gates und Konzernchef Satya Nadella sollen sich aber dagegengestellt haben. ron
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