Burda Forward und The Weather Channel

Neues Targeting-Tool mit Echtzeit-Wetterdaten startet in Deutschland

Fenistil erprobt das neue Targeting-Tool als einer der ersten Kunden.
© Burda Forward
Fenistil erprobt das neue Targeting-Tool als einer der ersten Kunden.
Nach den USA und Großbritannien nun also Deutschland: The Weather Channel bringt seine neue Targeting-Technologie "Weatherfx" auf den hiesigen Markt und arbeitet dabei mit Burda Forward zusammen. Die Technologie soll Nutzer anhand von Echtzeit-Wetteranalysen noch besser adressierbar machen.

Das Wetter hat bekanntlich einen großen Einfluss auf unsere Handlungen. Wenn es regnet, bleiben wir meist in den eigenen vier Wänden, bei einigen sinkt dann vielleicht die Stimmung. Wenn es warm ist, gehen wir raus in die Stadt, kaufen uns ein Eis und sind gut gelaunt. "Weatherfx", die neue Targeting-Technologie des Unternehmens The Weather Channel, will nun durch die Echtzeitanalyse der Wetterdaten Verbraucher mit den passenden Werbebotschaften adressieren können. Das Daten-Fundament ist auf jeden Fall vorhanden: The Weather Channel verfügt über eine der weltweit größten Sammlungen von eigenen Standortdaten und verarbeitet mehr wetterbasierte Daten als jedes andere Unternehmen.



"Wir können gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern Stimmungen gezielt auffangen und entsprechend auf sie eingehen", erklärt Oliver Eckert, CEO von Burda Forward. Der Vermarkter von Focus Online, Huffington Post und Co bringt diese Anwendung als Kooperationspartner erstmals nach Deutschland. Eigenen Angaben zufolge ist die Technologie mit einem Datenpool von 30 unterschiedlichen Wetterlagen ausgestattet und analysiert Faktoren wie Jahreszeit, Temperatur, Wetterlage, Luftfeuchtigkeit und Pollenflug. All das werde im Targeting berücksichtigt. "Dies ermöglicht unseren Kunden gänzlich neue Möglichkeiten, ihre Produkte passend zur jeweiligen Situation ihrer Zielgruppe zu positionieren", so Eckert.

Die Technologie kombiniert diese Geo- und Wetterdaten mit dem Nutzungsverhalten der Nutzer und den jeweiligen Zielen der werbungtreibenden Kunden. Unternehmen könnten so ihre Produkt-Botschaften sogar auf hyper-lokaler Ebene aussenden und die Wirksamkeit ihrer Kampagne erhöhen. Daran glaubt zumindest Glaxo Smith Kline (GSK). Das britische Pharmaunternehmen, das unter anderem Medikamente der Marke Fenistil und Zovirax vertreibt, ist der erste Kunde im hiesigen Markt und will etwa gezielt Outdoor-affine Personen ansprechen.


"Weatherfx" ist ab sofort über alle Devices hinweg verfügbar und werde demnächst auf alle Portale von Burda Forward ausgerollt. ron

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